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Horsepower: Unerwünschte Lieferungen von Mitteln zur Penisvergrößerung

Stand:
  • Verbraucher beschweren sich über unerwünschte Lieferungen von Penisverlängerungs-Präparaten wie „HorsePower+“ und Rechnungen über 188,90 Euro
  • Wer nichts bestellt hat, braucht auch nicht zahlen: Verbraucher sollten der Forderung widersprechen, unsere Musterbriefe helfen dabei
  • Im Zweifelsfall hilft die Verbraucherzentrale
Paket im Briefkasten

Was mag drin sein?

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Bereits im Jahr 2016 hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg darüber informiert – jetzt häufen sich die Fälle erneut: Beschwerden über unerwünschte Lieferungen von Penisverlängerungs-Präparaten wie „HorsePower+“ und anderen angeblichen Wundermitteln. Wie Sie gegen dubiose Online-Shops und unberechtigte Forderungen vorgehen, erfahren Sie hier samt Musterschreiben.

Wer nichts bestellt hat und in seinem Briefkasten ein kleines Päckchen findet, könnte sich zunächst freuen, ein Geschenk von einem Freund oder einer Freundin erhalten zu haben. Schnell weicht die Vorfreude über den möglichen Inhalt der Sendung jedoch massivem Ärger. Denn was da im Karton steckt, will mit einer Rechnung über 188,90 Euro beglichen werden und sorgt für Stress auf mehreren Ebenen: „HorsePower“-Pillen der Aliaz Cooperation SIA aus Lettland.  „Wie kommt das Teil in meinen Briefkasten?“, „Was mache ich mit der Rechnung?“, sind etwa zentrale Fragen, die einem durch den Kopf schießen. Regelmäßig folgen unbeglichenen Geldforderungen sogar Inkasso-Schreiben, was für noch mehr Druck und Ärger sorgt.

Auch wenn sie sich unsicher sind, ob nicht doch irgendwann mal ein Vertrag zustande gekommen ist: Verbraucher sollten auf keinen Fall bezahlen oder die Sendung auf eigene Kosten zurückschicken. Stattdessen sollte den Forderungen schriftlich widersprochen und im Zweifelsfall die Verbraucherzentrale kontaktiert und eine Anzeige bei der Polizei erwogen werden.

Unsere Musterbriefe: