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Für eine starke Verbraucherpolitik

Pressemitteilung vom
  • Verbraucherzentrale stellt Forderungen an die Landespolitik
  • Verbraucherinteressen stärker berücksichtigen
Landtag von Baden-Württemberg
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Am 14.3.2021 ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Unter dem Leitgedanken „Für eine starke Verbraucherpolitik“ hat die Verbraucherzentrale Forderungen an die Landespolitik veröffentlicht. Von „Aktiver behördlicher Verbraucherinformation“ bis „Verbraucherbildung“ werden die zentralen Verbraucheranliegen vorgestellt und notwendige Maßnahmen aufgezeigt.

Umsetzung von Verbraucherinteressen

Zentrale Weichen für eine effektive Umsetzung von Verbraucherinteressen werden in der Landespolitik gestellt. Umso wichtiger ist eine wirksame und starke Verbraucherpolitik in Baden-Württemberg, die sich mit konkreten Maßnahmen aktiv für die Anliegen der Verbraucherinnen und Verbraucher einsetzt. „In unserer Beratung und durch Verbraucherbeschwerden erfahren wir tagtäglich, mit welchen Problemen die Menschen im Land zu kämpfen haben“, sagt Cornelia Tausch, Vorstand der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Wir sind überzeugt, Baden-Württemberg kann Verbraucherpolitik und haben einen breiten Forderungs- und Maßnahmenkatalog erstellt. Mit dessen Umsetzung kann die nächste Landesregierung die Situation der Verbraucherinnen und Verbraucher im Land konkret und wirksam verbessern“.

Ein unbedingt zu lösendes Problem im Land sind unseriöse Handwerker- und Dienstleistungsbetriebe. „Wir erhalten regelmäßig Beschwerden, etwa zu Schlüsseldiensten, die die Notlage von Verbraucherinnen und Verbrauchern ausnutzen und viel zu viel Geld für eine einfache Dienstleistung verlangen. Mit einer vom Land initiierten „Initiative Verbraucherschutz“, an der alle relevanten Akteure zu beteiligen sind, sollte die nächste Landesregierung diesem Problem wirkungsvoll entgegentreten“, so Tausch weiter.

Zudem ist es höchste Zeit, die behördliche Verbraucherinformation verbrauchergerecht und nutzerfreundlich zu gestalten. Notwendig ist ein zentrales Internetportal, in dem Verbraucher:innen alle Kontroll- und Untersuchungsergebnisse der Behörden ohne Hürden einsehen können. „Der gegenwärtige Ansatz ist umständlich, unvollständig und allenfalls eingeschränkt nutzbar. Verbraucherinnen und Verbraucher haben das Recht, schnell und einfach zu erfahren, wie ihr Lieblingsrestaurant oder der Gemüsehändler nebenan bei der letzten Kontrolle abgeschnitten hat“, so Tausch, „hier sollte die nächste Landesregierung eine auch für andere Bundesländer richtungsweisende Lösung erstellen.“

Unseren Forderungs- und Maßnahmenkatalog haben wir auf unserer Homepage unter www.vz-bw.de/verbraucherpolitik-bw zusammengestellt. Verbraucher:innen sind eingeladen, uns ihre Anliegen für eine starke Verbraucherpolitik mitzuteilen.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.