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Alte Miettelefone - so werden Sie sie los

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Auch im Jahr 2017 bezahlen Verbraucher noch monatlich Miete für Telefone aus längst vergangenen Tagen. Aber spätestens seit der Umstellung auf Internettelefonie ist der Betrieb der überkommenen Modelle sinnlos.

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Es mutet an, wie eine Geschichte aus früheren Zeiten: Auch im Jahr 2017 bezahlen Verbraucher noch monatlich Miete für Telefone aus längst vergangenen Tagen. Beispielsweise für FeTAp (Fernsprechtischapparat) 61(1) in "kieselgrau" mit Zusatzklingel, das Telefon "Actron B" oder das Modell "Dallas". Insbesondere Verbraucher, die ihren Telefonschluss beantragt haben, als die Telekom noch Bundespost hieß, beglücken Monat für Monat den Telekommunikationsriesen.

Die Verbraucherzentrale rät gerade älteren Kunden der Deutschen Telekom GmbH, ihre Telefonrechnung auf Posten wie analoge Festnetztelefone und Telefonzusatzgeräte, wie beispielsweise separate Klingeln, zu prüfen. In der Regel werden hierfür jeden Monat Beträge zwischen zwei und vier Euro berechnet.

Telefonkunden können diese Geräte monatlich kündigen. Dies ist auch telefonisch bei der Kundenhotline möglich; die Telefonnummer steht auf der Rechnung. Falls es dennoch nicht klappt, reicht ein Brief an die Adresse, die sich ebenfalls auf der Rechnung findet. Es empfiehlt sich jedoch, die nächste Rechnung zu kontrollieren.

Spätestens mit der Technikumstellung von analoger beziehungsweise ISDN-Telefonie auf die Internettelefonie (VoIP) ergibt der Betrieb der alten Geräte kaum mehr einen Sinn, denn dann können damit meist nur noch Anrufe entgegengenommen werden, da die meisten Internetrouter mit dem sogenannten Impulswahlverfahren nicht umgehen können. Lediglich bei reinen Festnetz-Telefonanschlüsse der Telekom (d.h. ohne Internetanschluss) können solche alten Geräte weiterverwendet werden.