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Förderung erneuerbarer Energien für Heizung und Warmwasser

Stand:

Erneuerbare Energien für Heizung und Warmwasser werden von der Bundesregierung sowohl in bestehenden Gebäuden als auch in Neubauten gefördert. Zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontolle (BAFA).

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Solarthermie-Anlage
Insbesondere werden Zuschüsse vergeben für

Solarthermie

  • Errichtung, Erweiterung und Optimierung von Solarkollektoren mit einer Bruttokollektorfläche von 3 bis 100 m² zur ausschließlichen Warmwasserbereitung, zur ausschließlichen Unterstützung der Heizung und zur kombinierten Unterstützung der Heizung und Warmwasserbereitung.
  • Hier finden Sie weitere Informationen zu den Förderbedingungen und die Liste der förderfähigen Kollektoren.
     

Biomasse

  • Einrichtung, Nachrüstung und Optimierung von Biomasseanlagen für die thermische Nutzung von 5 bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung. Gefördert werden Pelletkessel, Pelletöfen mit Wassertasche, Hackschnitzelkessel und Scheitholzvergaserkessel.
  • Hier finden Sie weitere Informationen zu den Förderbedingungen und die Listen der förderfähigen automatisch und handbeschickten Biomasseanlagen.
     

Wärmepumpen

  • Errichtung und Optimierung von effizienten Wärmepumpen bis einschließlich 100 Kilowatt Nennwärmeleistung. Gefördert werden gasbetriebene Wärmepumpen, elektrisch betriebenen Luft/Wasser-Wärmepumpen und elektrisch betriebene Wasser/Wasser-Wärmepumpen oder Sole/Wasser-Wärmepumpen.
  • Hier finden Sie weitere Informationen zu den Förderbedingungen und die Liste der förderfähigen Wärmepumpen mit Prüfnachweis.

Nachträgliche Optimierung

  • Die nachträgliche Optimierung von geförderten Anlagen (Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpen) wird über den Heizungscheck und den Wärmepumpencheck bezuschusst:
    • Heizungscheck: Optimierung von Solarthermie-, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen, die mindestens seit 3 und höchstens seit 7 Jahren in Betrieb sind.
    • Wärmepumpencheck: Qualitätscheck nach mindestens 1 Betriebsjahr zur Überprüfung der Jahresarbeitszahl.
  • Hier finden Sie weitere Informationen zur nachträglichen Optimierung.

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

  • Wenn sie eine Heizungsanlage haben, die auf Basis fossiler Energie (z.B. Gas, Öl, Kohle) betrieben wird, können Sie den Zusatzbonus Heizungspaket aus dem APEE erhalten. Diese Zusatzförderung erhalten Sie, wenn Sie unter Inanspruchnahme des Marktanreizprogramms ihre besonders ineffiziente Heizungsanlage austauschen oder solarthermisch modernisieren und zugleich das gesamte Heizungssystem (inklusive Heizkörpern und Rohrleitungen) optimieren.
  • Hier finden Sie weitere Informationen zu den Förderbedingungen.

Weitere Informationen finden Sie in den Förderrichtlinien.

Antragstellung

Die Förderung für Heizungen mit erneuerbaren Energien ist immer vor Abschluss des Liefer- und/oder Leistungsvertrages (z.B. Installateur) beim BAFA zu beantragen.
Die Anträge sind online zu stellen, eine Anleitung zum Ausfüllen des Online-Antrages enthält das Merkblatt zur Antragstellung 2018, hilfreich ist auch die grafische Übersicht zum Antragsverfahren.
 

Zuschuss erneuerbare Energie
Infografik: verbraucherzentrale


Förderung im Neubau

Im Rahmen der sogenannten Innovationsförderung können Solaranlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen auch für Neubauten gefördert werden. Vorausgesetzt die Anlagen sind leistungsfähiger, energieeffizienter oder schadstoffärmer als die Anlagen, die mit der Basisförderung bezuschusst werden.