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Gentechnik: Alternativen zu gentechnisch erzeugten Lebensmitteln

Stand:

Eine enorme Zahl an Lebensmitteln und Zusatzstoffen kann mit Hilfe gentechnischer Verfahren hergestellt sein. Weder benötigt jedes so veränderte Produkt eine Genehmigung, noch müssen alle Gen-Nahrungsmittel gekennzeichnet werden.

Lebensmittel vom Bauernhof
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Wir geben einen Überblick über die möglichen Alternativen zu gentechnisch erzeugten Lebensmitteln.

  • Mahlzeiten aus frischen Zutaten
    Fertiggerichte enthalten häufig viele Zusatzstoffe. Auch werden sie meist mit so genannten Verarbeitungshilfsstoffen (zum Beispiel Enzymen) hergestellt. Auch viele Vitamine in Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin B12 oder Vitamin B2 werden heute in der Regel mit Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt. Hier kann Gentechnik zum Einsatz kommen, ohne dass dies immer kennzeichnungspflichtig ist. Deshalb: Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten mit frischen Zutaten zu, wenn Sie keine Gentechnik bei Lebensmitteln möchten!
  • Biolebensmittel
    Lebensmittel mit Bezeichnungen wie "Bio" (biologisch), "Öko" (ökologisch), "Organisch-biologisch" weisen auf Erzeugnisse hin, die möglichst natürlich hergestellt sind und bei deren Produktion Gentechnik vom Feld bis zum Teller verboten ist.
  • Lebensmittel mit dem Label "ohne Gentechnik"
    Achten Sie beim Einkauf auf Lebensmittel, die den Schriftzug "ohne Gentechnik" (einseitige pdf-Datei zum Download) tragen!
  • Produkte direkt vom Erzeuger
    Wenn Sie Produkte aus der Region beim Erzeuger einkaufen, können Sie sich direkt erkundigen, wie die Lebensmittel produziert werden.