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Stoffspielzeug und Kuscheltiere

Stand:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Viele Kuscheltiere, Sitzsäcke und Spielteppiche fielen in Schadstofftest durch. Textilsiegel helfen Ihnen bei der Suche nach schadstoffarmem Stoffspielzeug.
  • Kuscheltiere werden von Kindern gerne liebgehalten und haben engen Hautkontakt. Deshalb sollten Sie auf Siegel wie Öko-Tex Standard oder GOTS achten, die strengere Schadstoffverbote aufstellen als das Gesetz und die Einhaltung der Grenzwerte überprüfen.
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Kuscheltiere und anderes Stoffspielzeug können ebenso wie Kleidung Schadstoffe enthalten. Besonders kleine Kinder, die noch alles in den Mund nehmen oder intensiven Hautkontakt mit den Spielsachen haben, sind dadurch gefährdet. Am besten waschen Sie Stoffball, Teddybär und Co., bevor Kinder damit spielen.

2015 prüfte die Stiftung Warentest 30 Kuscheltiere: Zwei Drittel der Teddys, Katzen und Mäuse im Test fielen durch, weil sie Schadstoffe enthielten oder die Nähte aufrissen.

Achten Sie auch bei Stoffspielzeug auf das GS (Geprüfte Sicherheit)-Zeichen oder auf Textilsiegel. Das IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft) und das GOTS-Siegel (Global Organic Textile Standard) schließen viele Schadstoffe vom Anbau bis zum Endprodukt aus und die Fasern müssen aus Bio-Anbau stammen.

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Tipp:

  • Suchen Sie nach Produkten mit dem IVN-, GOTS- oder Öko-Tex-Standard-100-Siegel oder dem GS-Zeichen.
  • Waschen Sie das Stoffspielzeug vor dem ersten Spielen gemäß Etikett!
  • Trocknen sie das Spielzeug sorgfältig, damit es nicht schimmelt!
  • Entfernen Sie bunte Bänder und Schleifen, weil diese manchmal abfärben oder gesundheitsschädliche Farbstoffe enthalten!
  • Es sollte nirgendwo Füllung herausquellen oder sich Fasern aus dem Fell lösen.
  • Für Kleinkinder sollten Stofftiere besser aufgestickte Gesichter haben. Schlecht befestigte Augen und Nasen aus Plastik oder Glas könnten sie verschlucken.

Spielteppiche und Sitzsäcke

Autos auf einem mit Straßen bedruckten Teppich fahren lassen oder sich im Sitzsack lümmeln - das macht Kindern großen Spaß. Leider gibt es bei diesen Produkten immer noch Hersteller, die die Schadstoffe nicht im Griff haben, wie das das Magazin Öko-Test 2015 feststellte. Auch die Mehrzahl der Sitzsäcke fiel im Schadstoffcheck bei Öko-Test durch. So gaste die Füllung von einigen Sitzsäcken gesundheitsschädliches Styrol aus

Tipp

  • Do-it-yourself statt Spielteppich: Die Spiellandschaften für Dinosaurier & Co. können Kinder auch auf die Rückseite von Packpapier oder Tapetenresten malen.
  • Informieren Sie sich vor dem Kauf anhand von Stiftung Warentest- oder Öko-Test-Ergebnissen über die Produkte.