Kostenloses Online-Seminar "Warm, unabhängig, zukunftssicher: Die Wärmepumpe für Ihr Eigenheim“ am 17. Februar um 14 Uhr. Jetzt hier anmelden.

Kostenfalle statt Vignette - so zocken Fake-Seiten ab

Stand:
Verbraucher:innen tappen beim Onlinekauf von Vignetten für Autobahnen in Österreich in eine Betrugsfalle. Lesen Sie hier, worauf Sie beim Vignettenkauf achten sollten.
Mensch hält Vignette für Österreichische Autobahn in der Hand
Off

Die Sommerferien stehen vor der Tür – da lockt ein Ausflug ins benachbarte Österreich. Es fehlt nur noch die Vignette für die österreichische Autobahn. Schnell online gekauft und weiter geht’s? Vorsicht! Genau an dieser Stelle schlagen Betrüger zu – mit professionell gestalteten Fake-Webseiten, die den Webseiten der offiziellen Verkaufsstellen täuschend ähnlich sehen.

Was bei Suchmaschinen wie Google ganz oben als „offizielle Seite“ für den Vignettenkauf erscheint, ist häufig eine bezahlte Anzeige  von Kriminellen. Die Seiten wirken seriös, nutzen vertraute Logos und Bezeichnungen. Manchmal ist der Unterschied zur echten Seite  nur minimal. Wer etwa unterwegs im Auto die Vignette schnell per Smartphone und Kreditkarte kaufen will und unter Zeitdruck steht, landet leicht in der Falle. Nach den letzten Feiertagen meldeten sich etliche Verbraucher:innen bei der uns, die von den Betrügern abgezockt wurden. Die Bank weigerte sich, den entstandenen Schaden zu erstatteten. 

Besonders perfide: Nach Eingabe der Kreditkartendaten folgt meist die Zwei-FaktorAuthentifizierung. Die Zahlung muss dann in der Banking-App freigegeben werden. Doch statt der 12,40 Euro für die 10-Tages-Vignette erscheint plötzlich ein deutlich höherer Betrag – teils mehrere Hundert Euro. Manche Betrüger buchen sogar in fremden Währungen, etwa Armenischen Dram. Ein Betrag wie „500.000,00 AMD“ wirkt auf den ersten Blick wie ein technisches Buchungszeichen. Tatsächlich entspricht er über 1.000 Euro. Der Betrug fällt vielen erst auf, wenn das Geld bereits abgebucht wurde.

Korrekte Internetadresse notiere: asfinag.at

Doch Sie können sich vor diesen fiesen Tricks schützen, wenn Sie wachsam sind und wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen: Notieren Sie sich vor der Reise die korrekte Internetadresse – in diesem Fall asfinag.at. Klicken Sie nicht auf gesponserte Suchanzeigen, sondern scrollen Sie weiter, bis Sie die echten Suchergebnisse erhalten. Prüfen Sie nach dem Kauf die Push-Nachricht Ihrer Bank sorgfältig: Wer will da überhaupt welchen Betrag genau und in welcher Währung abbuchen? Stimmt der Betrag nicht exakt mit der offiziellen Gebühr überein oder erscheint eine fremde Währung – sofort abbrechen!

Die Betrüger haben sich längst nicht mehr nur auf Vignetten spezialisiert. Auch bei OnlineAnträgen für Führungszeugnisse, Wunschkennzeichen, Rundfunkbeitrag oder die neue Einreisegenehmigung nach Großbritannien (ETA) häufen sich die Beschwerden. Deshalb gilt: Ein kurzer, prüfender Blick kann viel Geld und Ärger ersparen.

Schmuckbild

Sanieren in Wohnungseigentümergemeinschaften leicht gemacht

In vielen Wohnanlagen steckt enormes Potenzial zur Energieeinsparung. Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) ist die Umsetzung jedoch oft komplex: Mehrere Eigentümer:innen müssen sich auf Maßnahmen und Zeitpläne einigen, technische Fragen klären und rechtliche Rahmenbedingungen beachten. Das kann abschreckend wirken – muss es aber nicht.
Logo des Podcasts "dürfen die das?" neben Illustration eines Smartphones, in dessen Kameraline ein Kopfhörer zu sehen ist.

"dürfen die das?" Podcast – Staffel 2: K.I. dir trauen? (3/4)

Ging es jahrzehntelang beim Onlineshopping hauptsächlich um Preise, Qualität und einen verlässlichen Kundenservice, gewinnt der Faktor Bequemlichkeit mit dem Einzug generativer künstlicher Intelligenz in das digitale Einkaufserlebnis stark an Bedeutung. Und ist die KI nicht die beste Kaufberaterin?
Schmuckbild

Zu alt für den Rabatt?

Ein Anbieter wirbt online mit einem Altersrabatt auf Brillengläser. Ein Verbraucher, der auf eine günstige Brille gehofft hatte, erfährt erst beim Optiker-Termin vor Ort, dass das Angebot nur eingeschränkt gilt.
Logo des Podcasts "dürfen die das?" neben Illustration eines Smartphones, in dessen Kameraline ein Kopfhörer zu sehen ist.

"dürfen die das?" Podcast – Staffel 2: Labubudubaimatchacup (2/4)

Wenn unterhaltsamer Video-Content von Werbeclips unterbrochen wird, warten wir entweder genervt auf deren Ende oder klicken sie nach Möglichkeit schnell weg. Doch was tun wir, wenn wir in einer digitalen Dauerwerbesendung stecken, aus der wir nicht entkommen können - oder wollen!
Logo des Podcasts "dürfen die das?" neben Illustration eines Smartphones, in dessen Kameraline ein Kopfhörer zu sehen ist.

"dürfen die das?" Podcast – Staffel 2: Inventur im Onlineshop (1/4)

Manipulative Klickstrecken, unseriöse Nutzerwertungen, Ramsch aus "China-Shops" und verlockende App Games um Bonuspunkte und Rabatte in Onlineshops. Die zweite Staffel unserer Podcastreihe "dürfen die das?" beginnt mit einer Bestandsaufnahme zum Verbraucherschutz im E-Commerce im Jahr 2026.