Kostenloses Online-Seminar "Private Altersvorsorge" am 11. Juni um 18 Uhr. Jetzt hier anmelden.

Kühlschrank, Trockner, Durchlauferhitzer: Die heimlichen Strommonster in Ihrer Wohnung

Pressemitteilung vom
Diese Geräte fressen Ihr Geld – Energieprofi warnt!

Kind macht Kühlschrank auf

Die Strompreise steigen und werden für viele Haushalte zur Belastung. Doch es gibt gute Nachrichten: Schon mit kleinen Veränderungen im Alltag lässt sich viel Energie – und damit Geld – sparen. Energieexpertin Meike Militz von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg entlarvt die größten Stromfresser in Wohnungen und gibt Tipps, mit denen die Stromkosten deutlich sinken werden.

Off

Die größten Stromfresser in Wohnungen:

  • Kühl- und Gefriergeräte: Alte Geräte verbrauchen oft doppelt so viel Strom wie moderne Modelle. Ein Austausch kann sich schnell lohnen.
  • Waschmaschine und Trockner: Wer mit niedriger Temperatur wäscht und auf den Trockner verzichtet, spart bares Geld.
  • Standby-Geräte: Fernseher, Router, Mikrowelle – viele Geräte laufen heimlich weiter. Eine abschaltbare Steckdosenleiste hilft!
  • Beleuchtung: Der Wechsel zu LED-Lampen spart bis zu 80 % Strom gegenüber herkömmlichen Glühbirnen.
  • Elektroheizungen und Durchlauferhitzer: Besonders teuer im Betrieb – hier lohnt sich eine individuelle Beratung.


Praktische Sofort-Tipps zum Stromsparen: 

  1. Geräte ganz ausschalten statt Standby
    Viele Geräte wie Fernseher, Spielekonsolen, Router oder Mikrowellen verbrauchen auch im Standby-Modus Strom.

    TIPP: Abschaltbare Steckdosenleisten nutzen oder Geräte ganz ausschalten, wenn sie nicht gebraucht werden.
     
  2. Kühlschrank optimal einstellen
    Der Kühlschrank läuft rund um die Uhr – und ist oft falsch eingestellt.

    TIPP: Kühlschranktemperatur auf 7 °C stellen und -18 °C im Gefrierfach. Tür nicht unnötig lange offen halten und regelmäßig abtauen.
     
  3. Waschmaschine clever nutzen 
    Waschmaschinen verbrauchen viel Strom – vor allem bei hohen Temperaturen.

    TIPP: Wäsche bei 30–40 °C waschen, Eco-Programm nutzen und den Trockner vermeiden.
     
  4. Auf LED-Beleuchtung umsteigen
    Alte Glühbirnen und Halogenlampen sind echte Stromfresser.

    TIPP: LED-Lampen nutzen: Sie halten länger und verbrauchen bis zu 80 % weniger Strom.
     
  5. Stromfresser erkennen – mit einem Strommessgerät
    Die Energieberatung der Verbraucherzentrale verleiht kostenlos Strommessgeräte, mit denen der Verbrauch einzelner Geräte geprüft werden kann.

    TIPP: Der Zähler-Check bietet eine gute Grundlage den Stromverbrauch zu kontrollieren und dann zu reduzieren.
     
  6. Warmwasser sparen
    Wasser mit Strom zu erwärmen, zum Beispiel mit einem Durchlauferhitzer, ist teuer.

    TIPP: Kürzer duschen, Sparduschkopf verwenden, Wasser beim Zähneputzen abstellen spart Strom und Wasser.
     
  7. Stromrechnung prüfen und Anbieter vergleichen
    Ein günstigerer Tarif kann viel Geld sparen.

    TIPP: Vergleichsportale helfen, günstige Tarife zu finden.
     
  8. Energieberatung nutzen
    Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet kostenlose Energieberatung an.

    TIPP: Verbraucher:innen erhalten eine unabhängige, kompetente und persönlich auf sie zugeschnittene Beratung.


Fragen zum Thema Energiesparen beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale mit ihrem umfangreichen Angebot. Die Beratung findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt. Unsere Fachleute informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Beratungsangebote kostenfrei.

Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter unserer bundesweit kostenfreien Hotline 0800 – 809 802 400 sowie in unseren Vorträgen.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Die Verbraucherzentrale klagt gegen ExtraEnergie, um Rückzahlungen für Kund:innen zu erreichen, die von drastischen Strompreiserhöhungen betroffen sind. Hier erfahren Betroffene, ob sie sich der Sammelklage anschließen können: Sammelklage gegen ExtraEnergie GmbH | Sammelklagen

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Förderhinweis - Projekt Energieberatung
Schmuckbild

Irreführende „Geld-zurück“-Garantien

Verbraucherzentrale geht gegen intransparente Garantieversprechen vor
Jemand betätigt einen Lichtschalter.

Wenn das Licht ausgeht: Neue Regelung erhöht Risiko von Stromsperren

Mehr Haushalte in Deutschland sind von Strom- und Gassperren bedroht. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beobachtet seit Monaten eine steigende Zahl an Beschwerden über angedrohte oder bereits vollzogene Energiesperren. Grund dafür ist eine neue Regelung im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Seit Dezember 2025 dürfen nicht mehr nur Grundversorger, sondern auch sogenannte Sondervertragsanbieter Stromanschlüsse sperren.
Bundespreis der Stiftung Verbraucherschutz: Ein rote Figürchen, das die Arme wegstreckt und auf einem Holzsockel befestigt ist

Bundespreis Verbraucherschutz 2026: Jetzt mit abstimmen!

Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz würdigt Menschen, Projekte und Initiativen, die sich für die Rechte von Verbraucher:innen einsetzen. 2026 vergibt die Stiftung zum achten Mal den Bundespreis Verbraucherschutz. Wer ist Ihr:e Held:in des Verbraucherschutzes? Stimmen Sie jetzt mit ab!
Schmuckbild

Höhere Abschläge vom Energieanbieter? Jetzt genau prüfen!

Viele Strom- und Gaskund:innen erhalten derzeit Post von ihrem Energieanbieter: Die monatlichen Abschläge sollen erhöht werden – häufig mit Verweis auf gestiegene Beschaffungskosten oder angeblich höheren Verbrauch. Doch nicht jede Erhöhung ist rechtmäßig, wie die Erfahrung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigt.
Eine junge Frau sitzt wegen einer Stromsperre bei Kerzenlicht im Dunkeln

Wenn das Licht ausgeht – Stromsperren vermeiden

Was passiert genau bei einer Stromsperre? Wann dürfen Stromanbieter mir den Strom abklemmen und wie werde ich davor gewarnt? Und am wichtigsten: Wie kann ich verhindern, dass es zu einer Stromsperre kommt?