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Neues Energielabel für Smartphones und Tablets

Pressemitteilung vom
Was Verbraucher:innen jetzt wissen sollten.
Frau am Fenster mit Tablet und Smartphone in der Hand, links im Bild das Energielabel für Smartphones und Tablets

Smartphone gekauft – und ans Stromsparen gedacht? Seit dem 20. Juni 2025 gibt es ein neues EU-Energielabel, das nun auch für Smartphones und Tablets gilt. Es soll Verbraucher:innen helfen, energieeffiziente und langlebige Geräte leichter zu erkennen – und so ganz bewusst nachhaltiger einzukaufen. 

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Doch was sagt das Label genau aus? Und wie lässt sich im Alltag mit kleinen Schritten Strom sparen? Meike Militz, Energieexpertin bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, erklärt, worauf es ankommt – und warum sich ein genauer Blick auf Geräte, Ladegewohnheiten und Stromzähler lohnt.

Mehr Transparenz beim Gerätekauf

Das neue Label enthält neben Angaben zum Energieverbrauch auch Informationen zur Haltbarkeit, Reparierbarkeit und dazu, wie widerstandsfähig es gegen Staub und Feuchtigkeit ist. Denn gerade bei mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets sind nicht nur der Stromverbrauch beim Laden, sondern auch die Lebensdauer entscheidend für ihre Umweltbilanz. „Wer ein Gerät möglichst lange nutzt oder es im Fall eines Defekts reparieren lässt, spart auf lange Sicht Energie und schont den Geldbeutel“, so Militz. Bislang gab das Energielabel Verbraucher:innen vor allem beim Kauf von Großgeräten wie Kühlschränken, Waschmaschinen und Trocknern Infos zu Strom und Wasserverbrauch und half so, sparsamere Geräte zu finden.

Strom sparen im Alltag – oft genügen schon kleine Schritte

Auch im Alltag lohnt sich ein genauer Blick auf den Stromverbrauch. „Viele Haushalte verbrauchen mehr Energie als nötig – oft ohne es zu merken“, erklärt Militz. Geräte im Stand-by-Modus, dauerhaft eingesteckte Ladegeräte oder elektrotechnisch ineffiziente Altgeräte zählen zu den typischen Stromverbrauchern im Haushalt.

Tipps der Energieexpertin:

  • Ladegeräte nach dem Aufladen vom Strom trennen
  • Geräte komplett ausschalten statt im Stand-by lassen
  • ältere, ineffiziente Geräte prüfen und gegebenenfalls austauschen
  • beim Neukauf auf das EU-Energielabel achten – besonders bei Geräten, die täglich im Einsatz sind

„Schon kleine Veränderungen im Alltag können sich am Jahresende spürbar auf die Stromrechnung auswirken“, so Militz.

Beratung für alle, die mehr wissen möchten

Wer seine Stromkosten dauerhaft senken möchte, kann sich bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale individuell und unabhängig informieren – telefonisch oder vor Ort. Terminvereinbarung unter: 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

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