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Kleiner besser wohnen?

Pressemitteilung vom
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigt Möglichkeiten auf, wie man mit einem zu groß gewordenem Haus umgehen kann.
Seniorin sitzt im Garten und schaut Haus an
Off

Die Kinder sind ausgezogen, die eigene Wohnung ist nun zu groß, die Instandhaltung macht zu viel Arbeit und das Haus ist nicht barrierefrei? Sie denken über einen Umbau oder eine Anpassung nach? Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigt Möglichkeiten auf, wie man mit einem zu groß gewordenem Haus umgehen kann.

#1: Umbau

Meist werden Häuser in der Familienphase gebaut oder gekauft. Nach dem Auszug der Kinder kann die Wohnfläche zu groß werden. Dann sollte man überlegen, vorhandene Wohnfläche individuell anzupassen, um so ein bedarfsgerechtes Wohnen bis ins hohe Alter zu ermöglichen. Beispielsweise kann durch den Ausbau des Speichers oder die Teilung des bestehenden Hauses in zwei abgeschlossene Wohnungen neuer Wohnraum für Angehörige oder Pflegekräfte geschaffen werden.

#2: Vermieten

Gerade Einliegerwohnungen oder auch leerstehende Räume können vermietet werden. Für die Eigentümer:innen hat die Vermietung den Vorteil, dass sie zusätzliche Einnahmen erzielen können und weniger Fixkosten haben. Das gilt für Mieteinnahmen, eine Beteiligung an den Kosten für die Bewirtschaftung und Pflege des Gebäudes, Umlage von Gebühren wie Grundsteuer, Müllabfuhr sowie die Straßenreinigung. Und schließlich können durch die Vermietung neue soziale Kontakte zu den Mieter:innen im Haus entstehen.

#3: Gemeinschaftliches Wohnen

Größere Einfamilienhäuser eignen sich vielleicht auch für gemeinschaftliches Wohnen – beispielsweise in Senioren-WGs oder als generationenübergreifendes Wohnen – oder lassen sich hierfür umbauen. Für einen Umbau des Eigenheims besteht derzeit eine Bundesförderung im Rahmen des KfW-Förderprogramms „Altersgerecht Umbauen“ (KfW 455), mit der u.a. die Förderung einer „Wohnflächenteilung durch Grundrissänderung in einem bestehenden Wohngebäude, sofern dadurch eine neue Wohneinheit entsteht“ möglich ist. Unter den förderfähigen Maßnahmen sind „Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen“ explizit genannt.

Fragen zum suffizienten Wohnen beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit ihrem umfangreichen Angebot. Die Beratung findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt. Unsere Energie-Fachleute beraten individuell und anbieterunabhängig. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder bundesweit kostenfrei unter 0800 – 809 802 400. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

 

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Logo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

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