dass alle Menschen die Informationen auf der Internet-Seite gut verstehen können.
Deswegen gibt es die Informationen jetzt auch in Leichter Sprache.
Hier erklären wir: Kundenabzocke bei Netflix
On
Dieser Text ist eine Zusammenfassung von einem längeren Text.
Das heißt: Es gibt noch weitere Informationen zu diesem Thema.
Den längeren Text können Sie hier lesen: Der längere Text ist nicht in Leichter Sprache geschrieben.
Es gibt ein neues Urteil zu Netflix Darin heißt es: Netflix hat zuviel Geld kassiert.
Netflix ist ein Streaming-Dienst. Das heißt: Man kann dort Filme und Serien im Internet anschauen. Netflix hat die Preise erhöht. Das Gericht sagt: Das war nicht erlaubt. Vielleicht haben viele Menschen zu viel Geld bezahlt. Netflix hat die Preise für die Filme teurer gemacht. Früher hat ein Abo 11,99 Euro im Monat gekostet. Jetzt kostet ein Abo bis zu 17,99 Euro im Monat. Das Land-Gericht Köln hat jetzt gesagt: Die Preis-Erhöhungen waren nicht erlaubt. Viele Menschen haben zu viel Geld bezahlt. Diese Menschen können das Geld jetzt zurückbekommen.
Dabei sind Ihre Rechte klar:
Bei Internet-Bestellungen haben Sie 14 Tage Zeit, um die Ware zurückzugeben.
Die 14 Tage zählen ab dem Tag, an dem Sie die Ware bekommen haben. Dazu sagt man auch: Sie haben ein Widerrufs-Recht.
Das Widerrufs-Recht funktioniert in der Regel so: Sie möchten etwas zurückgeben? Schreiben Sie dem Verkäufer: „Ich möchte widerrufen und die Bestellung zurückgeben“. Am besten mit einer kurzen E-Mail
Der Verkäufer schreibt Ihnen dann zurück. Und sagt Ihnen, wie Sie die Bestellung zurückschicken können.
Wenn Sie die Bestellung zurückgeschickt haben: Dann gibt Ihnen der Verkäufer das Geld zurück.
Aber der Verkäufer will das Widerrufs-Recht manchmal umgehen. Zum Beispiel: Er bietet Ihnen einen Preis-Nachlass an, statt die Ware zurückzunehmen.
Sie müssen das Angebot mit dem Preis-Nachlass nicht annehmen.
Wenn Sie die Ware nicht wollen, können Sie die Ware zurückschicken.
Hinweis: Das Formular ist nicht in Leichter Sorache geschrieben.
Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.
Wir schreiben in dem Text nur die männliche Form.
Zum Beispiel: Berater.
Weil das leichter zu lesen ist.
Gemeint sind aber immer auch alle Menschen.
Foto: DESPINAR
Informationen in Leichter Sprache
Die Verbraucherzentrale wünscht sich,
dass alle Menschen die Informationen auf der Internet-Seite gut verstehen können.
Deshalb gibt es jetzt auch Informationen in Leichter Sprache.
Wenn das Licht ausgeht: Neue Regelung erhöht Risiko von Stromsperren
Mehr Haushalte in Deutschland sind von Strom- und Gassperren bedroht. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beobachtet seit Monaten eine steigende Zahl an Beschwerden über angedrohte oder bereits vollzogene Energiesperren. Grund dafür ist eine neue Regelung im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Seit Dezember 2025 dürfen nicht mehr nur Grundversorger, sondern auch sogenannte Sondervertragsanbieter Stromanschlüsse sperren.
Bundespreis Verbraucherschutz 2026: Jetzt mit abstimmen!
Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz würdigt Menschen, Projekte und Initiativen, die sich für die Rechte von Verbraucher:innen einsetzen. 2026 vergibt die Stiftung zum achten Mal den Bundespreis Verbraucherschutz. Wer ist Ihr:e Held:in des Verbraucherschutzes? Stimmen Sie jetzt mit ab!
Höhere Abschläge vom Energieanbieter? Jetzt genau prüfen!
Viele Strom- und Gaskund:innen erhalten derzeit Post von ihrem Energieanbieter: Die monatlichen Abschläge sollen erhöht werden – häufig mit Verweis auf gestiegene Beschaffungskosten oder angeblich höheren Verbrauch. Doch nicht jede Erhöhung ist rechtmäßig, wie die Erfahrung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigt.
Was passiert genau bei einer Stromsperre? Wann dürfen Stromanbieter mir den Strom abklemmen und wie werde ich davor gewarnt? Und am wichtigsten: Wie kann ich verhindern, dass es zu einer Stromsperre kommt?