Kostenloses Online-Seminar "Warm, unabhängig, zukunftssicher: Die Wärmepumpe für Ihr Eigenheim“ am 19. Mai um 14 Uhr. Jetzt hier anmelden.

E-Auto-Prämie 2026: So sichern Sie sich bis zu 6.000 Euro

Stand:
Die neue E-Auto-Prämie ist da. Je nach Einkommen und Fahrzeugart sind bis zu 6.000 Euro Förderung drin. Die Verbraucherzentralen zeigen, wer Anspruch hat, wie Sie den Antrag stellen und worauf Sie achten müssen.
Zwei Elektroautos stehen sich gegenüber, eins wird geladen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Staat fördert den Kauf oder das Leasing von Elektroautos mit 1.500 bis 6.000 Euro, abhängig von Einkommen und Fahrzeug.
  • Haushalte mit bis zu 80.000 Euro Jahreseinkommen profitieren; mit Kindern gilt eine höhere Grenze.
  • Auch Plug-in-Hybride können unter bestimmten Bedingungen gefördert werden.
  • Das Portal zur Antragstellung startet voraussichtlich im Mai 2026.
  • Die Förderung kann rückwirkend für Fahrzeuge beantragt werden, die ab dem 01. Januar 2026 neu zugelassen wurden.
  • Insgesamt stehen 3 Milliarden Euro für rund 800.000 Fahrzeuge bereit.
On

Wer bekommt die neue E-Auto-Prämie?

Mit der neuen E-Auto-Prämie sollen Privatpersonen gefördert werden, die ein neues Elektroauto kaufen oder leasen. Voraussetzung: Das Haushaltseinkommen liegt unter 80.000 Euro pro Jahr. Familien mit Kindern erhalten etwas mehr Spielraum: Die Einkommensgrenze steigt um 5.000 Euro pro Kind – maximal bis 90.000 Euro.
So sollen auch Haushalte mit mittlerem Einkommen vom Umstieg auf Elektromobilität profitieren können.

E-Auto-Prämie: So viel Geld gibt es vom Staat

Die Höhe der Prämie für Elektroautos richtet sich nach dem Einkommen:

  • Bis 45.000 Euro/Jahr: bis zu 5.000 Euro Förderung
  • Bis 60.000 Euro/Jahr: bis zu 4.000 Euro
  • Bis 80.000 Euro/Jahr: 3.000 Euro
  • Pro Kind gibt es zusätzlich bis zu 500 Euro, insgesamt maximal 1.000 Euro extra

Damit liegt die Förderung je nach individueller Situation zwischen 1.500 und 6.000 Euro.

Auch einige Plug-in-Hybride profitieren

Während reine Elektroautos (BEV) den größten Zuschuss erhalten, können Plug-in-Hybride oder Fahrzeuge mit Range Extender ebenfalls gefördert werden – allerdings nur eingeschränkt.

Voraussetzungen für eine staatliche Förderung von Plug-in-Hybriden sind:

  • CO₂-Ausstoß von höchstens 60 g/km, oder
  • eine elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometern.

Für diese Modelle liegt die Basisförderung bei 1.500 Euro. Ab 1. Juli 2027 soll das Programm überprüft werden, um stärker auf den tatsächlichen CO₂-Ausstoß im Alltag zu achten.

Wann und wie kann ich die E-Auto-Prämie beantragen?

Förderfähig sind alle elektrischen Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2026 neu zugelassen wurden. Anträge können voraussichtlich ab Mai 2026 über ein neues Online-Portal des BAFA gestellt werden.

Der Ablauf:

  1. Elektroauto kaufen oder leasen.
  2. Nach der Zulassung Online-Antrag stellen.
  3. Einkommensnachweise und Kaufunterlagen hochladen.
  4. Bewilligung abwarten und Zuschuss ausgezahlt bekommen.

Die Förderung gilt für Käufe bis 2029, solange das Budget von 3 Milliarden Euro reicht – genug für rund 800.000 Fahrzeuge laut Umweltministerium.

Warum fördert der Staat wieder E-Autos?

Nach dem abrupten Ende der bisherigen Umweltprämie Ende 2023 war der Absatz von Elektroautos stark eingebrochen. 2025 erholten sich die Zahlen leicht – dennoch war der Anteil von E-Fahrzeugen an den Neuzulassungen ausbaufähig.

Was sagt der Verbraucherzentrale Bundesverband zur neuen E-Auto-Prämie?

Ann-Cathrin Beermann, Leiterin Team Mobilität und Ressourcenschutz im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), fordert, dass die neue E-Auto-Förderung einkommensschwache Haushalte stärker berücksichtigen solle. Das gesamte Statement können Sie hier lesen. 

Ratgeber-Tipps

Das Vorsorge-Handbuch
Wer sich wünscht, selbstbestimmt zu leben und Entscheidungen zu treffen, und sich wünscht, das auch am Lebensabend zu…
Fit und gesund - für Frauen ab 50
Menopause, Knochenhaushalt, Nährstoffbedarf, Ernährung, knackende Knochen - der Körper von Frauen ab 50 ist vielen…
Mensch mit Handschuh dreht Gashahn

Einfach abgeklemmt? - Kosten für Stilllegung des Gasanschlusses

Viele Eigentümer:innen denken über einen Heizungstausch nach oder haben das bereits getan. Wer sich für ein klimaneutrales Heizsystem, wie z. B. die Wärmepumpe, entschieden hat, steht nun vor der Frage, ob der Gasanschluss stillgelegt werden sollte.
Solaranlage auf einem Dach

Photovoltaik: So geht es nach 20 Jahren weiter

Viele Anlagen verlieren die Förderung – warum sich der Weiterbetrieb oft trotzdem lohnt
Mann stützt sich den Kopf auf die Hände am Strand

Kerosinmangel und steigende Preise: Was Pauschalreisende jetzt wissen müssen

Verbraucherzentrale erklärt Rechte bei Preiserhöhungen und Flugproblemen – Pauschalreise-Check bietet schnelle Hilfe
Ein Glas cremige Sojamilch steht im Zentrum dieser hellen, minimalistischen Komposition auf einem weißen Stoffuntergrund, während ein darüber balancierter Holzlöffel eine Häufung runder, gelblicher Sojabohnen präsentiert. Die sanfte Beleuchtung in warmen Beigetönen betont die natürliche Textur der Zutaten, die durch weitere dekorativ verstreute Bohnen im weichgezeichneten Hintergrund ergänzt werden.

Mythen, Risiken und Chancen: Soja im Faktencheck

Verbraucherzentralen ordnen Sorgen und Hoffnungen rund um den Verzehr von Soja ein
Schmuckbild

Weitere Rentenfaktorklauseln vor Gericht

Verbraucherzentrale hat Klage gegen Allianz und R+V eingereicht