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Sicher im Internet einkaufen

Infos in Leichter Sprache

Stand:
Hier erklären wir:

Wie können Sie einen Fake-Shop erkennen.
Eine Person vor einem Computer mit dem Symbol für Leichte Sprache daneben.

Die Verbraucher-Zentrale will alle Menschen erreichen.

Darum gibt es hier Infos in Leichter Sprache.

So kann man den Text besser verstehen. 
 

Medio·punkt

Wir verwenden im Text den Medio·punkt.

Der Medio·punkt trennt lange Wörter.

Lange Wörter lassen sich dann besser lesen.

On

Im Internet gibt es manchmal falsche Läden.

So ein falscher Laden heißt: Fake-Shop.

 

Das ist ein Fake-Shop

 

Im Internet gibt es viele Möglich·keiten zum Bestellen.

Leider sind online auch Betrüger unterwegs.

Sie bieten sehr günstige Preise an.

Oft es ist aber nur ein Betrug.

Und die bestellten Sachen kommen dann nicht an.

Obwohl sie schon bezahlt sind.

 

Falsche Geschäfte 

 

Diese Art von Betrug heißt: Fake-Shop.

Das spricht man so aus: F Ä I K – S C H O P P.

Fake bedeutet auf Englisch: falsch.

Shop bedeutet auf Englisch: Geschäft.

Also ein falsches Geschäft.

Der Betrüger tut aber nur so.

In Wirklich·keit hat er keinen Online-Shop.

 

So funktioniert ein Fake-Shop

 

Ein Beispiel:

Herr Meier findet auf einer Internet·seite ein Handy.

Es ist ein teures Handy zum halben Preis.

Er bestellt das Handy.

Er überweist sofort das Geld.

Nach 2 Wochen ist das Handy noch nicht da.

Er will eine E-Mail schreiben oder anrufen.

Aber auf der Internet·seite gibt es keine Infos.

Das Handy ist bis heute nicht angekommen.

 

Noch ein Beispiel:

Frau Müller findet eine Internet·seite für Möbel.

Darin steht:

  • Die Möbel haben eine gute Qualität.
  • Ein Schreiner aus Deutsch·land hat sie gemacht.

Frau Müller bestellt die Möbel und bezahlt sie.

Eine Woche später kommen die Möbel an.

 

Sie haben eine schlechte Qualität.

Sie kommen aus einer Fabrik in China.

Sie sind nicht von einem Schreiner in Deutsch·land.

 

Frau Müller schreibt einen Brief.

Sie bekommt keine Antwort.

Auf der Internet·seite gibt es keine Infos

über den Verkäufer.

Auch keine Adresse.

 

So erkennen Sie einen Fake-Shop

 

Das ist typisch für einen Fake-Shop:

  • Die Preise sind viel niedriger als normal.
  • Die Internet·seite ist bunt mit viel Werbung.
  • Man muss im Voraus bezahlen.

Auf der Internet·seite steht kein Impressum.

Impressum

Das muss in einem Impressum stehen:

  • die ganze Adresse mit:
    Straße und Haus·nummer,
    Post·leit·zahl und Ort.
  • eine E-Mail·Adresse oder Telefon·nummer
  • der Name von einer ver·antwortlichen Person
  • die Nummer von der Firma im Handels·register

Das Handels·register ist eine Liste vom Amt.

Auf der Liste steht jede Firma mit einer Nummer.

Die Nummer beginnt immer mit den Buch·staben
HRA oder HRB.

Diese Nummer muss auch im Impressum stehen.

Nur mit einer Nummer vom Handels·register

gibt es die Firma wirklich.

Ohne diese Nummer ist es meistens ein Betrüger.

 

Unser Tipp

 

Prüfen Sie vor dem Bestellen:

Ob beim Online-Shop ein richtiges Impressum steht.

Nur mit einem Impressum ist der Shop ok.

 

AGB und Daten·schutz·erklärung

 

Viele Betrüger können gut täuschen.

Ihre Internet·seite sieht ganz normal aus.

Auf der Internet·seite steht

eine Daten·schutz·erklärung.

Das sind wichtige Infos zum Daten·schutz.

 

Auf der Internetseite stehen auch

die allgemeinen Geschäfts·bedingungen.

Die Abkürzung dafür ist AGB.

In den AGB stehen wichtige Infos über den Verkäufer.

Die Käufer denken:

  • Auf der Internet·seite steht alles Wichtige.
  • Das ist ein richtiger Online-Shop.

Aber die Infos sind oft nur rein·kopiert und nicht echt.

 

Auf·fällige Gestaltung

Ein Fake-Shop sieht meistens auf·fällig aus:

  • Es stehen Qualitäts·siegel drauf, die es nicht gibt.
  • Die Internet·adresse ist komisch.

So sieht ein echtes Siegel von einem Online-Shop aus.

Leider ist manchmal sogar dieses Siegel gefälscht.

Oder der Link zur Siegel-Website ist gefälscht.

 

Bezahlung nur im Voraus

Im Shop stehen viele Möglich·keiten zum Bezahlen.

Am Ende von der Bestellung ist dann nur Vor·kasse möglich.

Das heißt:

Sie müssen gleich bezahlen.

Sonst können Sie nicht bestellen.

 

Der Fake-Shop-Finder

Wir haben ein Programm entwickelt.

Es heißt:

Fake-Shop-Finder.

Dieses Programm prüft im Internet,

ob der Online-Shop ok ist.

 

Wenn Sie sich nicht sicher sind,

ob ein Online-Shop ok ist:

Tippen Sie die Internet·seite

von dem Online-Shop in diese Zeile

Dann klicken Sie rechts auf den roten Button:
Shop-URL prüfen

Danach sehen Sie eine Anzeige:

Rot heißt:
Vorsicht, das ist ziemlich sicher ein Fake-Shop.

Gelb heißt:
Achtung, das kann ein Fake-Shop sein.

Grün heißt:
Dieser Online-Shop ist wahrscheinlich ok.

 

Klicken Sie auf den Link.

Das ist die rote Schrift.

Dann kommen Sie direkt zum Fake-Shop-Finder.

 

Sie haben bei einem Fake-Shop gekauft – was tun?

 

Sie haben Ware bestellt und bezahlt.

Die Ware ist nicht an·gekommen.

Im Impressum steht keine Adresse.

Dann sollten Sie eine Straf·anzeige bei der Polizei stellen.

Meistens ist das Geld dann verloren.

Aber der Betrüger kann nicht weiter·machen.

Sie können den Betrug auch bei uns melden:

Klicken Sie den roten Text an.

Dann kommen Sie zu unserer Beschwerde-Box


Impressum Leichte Sprache

Im Impressum steht,

wer diesen Text gemacht hat.

Ingeborg Naundorf hat den Text

in Leichter Sprache geschrieben.

Ihre Internet·seite ist www.naundorf.de

 

Jemand markiert auf einem Papier.

 

Das Prüf·büro controlletti in Teltow

hat diesen Text geprüft.

 

Beide sind vom Netz·werk Leichte Sprache e.V.

Deshalb hat der Text das Prüf·siegel bekommen.

Ein Siegel Leichte Sprache

 

Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.

Der Zeichner ist Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

Das Europäische Zeichen für Leichte Sprache:

Logo: Europäisches Zeichen für Leichte Sprache

© Europäisches Logo für einfaches Lesen:
Inclusion Europe.
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.leicht-lesbar.eu


Wir schreiben in dem Text nur die männliche Form.

Zum Beispiel: Berater.

Weil das leichter zu lesen ist.

Gemeint sind aber immer auch alle Menschen.


Dieser Text wurde für ein Projekt übersetzt.

Das Projekt heißt „Smart Surfen - Mehr Teilhabe durch digitalen Verbraucherschutz“.

 


 

gefördert durch:
Logo des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

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