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Von DVB über IPTV bis Satellit: Das sind die Empfangsarten für Fernsehen

Stand:
Analoges Fernsehen ist Geschichte: Seit Jahren empfangen Zuschauer:innen Fernsehen ausschließlich digital. Das bedeutet mehr Programme als beim analogen Fernsehen sowie eine bessere Qualität. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben, Fernsehprogramme zu empfangen.
TV-Satellitenschüssel, die in den Himmel gerichtet ist

Das Wichtigste in Kürze:

  • Seit Jahren gibt es in Deutschland kein analoges Fernsehen mehr.
  • Digitales Fernsehen bietet mehr Programme – vor allem, wenn Sie das Internet nutzen.
  • Auch qualitativ ist der Empfang besser als bei analogem Fernsehen.
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DVB-T2 HD: Empfang über Antenne

DVB-T2 HD meint Fernsehen über die Antenne. In vielen Regionen können Sie  mit einer Zimmerantenne oder auch mit der alten Dachantenne circa 40 Sender in hochauflösender Qualität (HDTV) empfangen. Haben Sie einen  internetfähigen Receiver oder Fernseher, können Sie sogar noch mehr Sender über das Internet empfangen. Der Empfang der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ist - abgesehen von der Rundfunkgebühr - kostenfrei. Für Privatsender müssen Sie mit Kosten in Höhe von voraussichtlich 6,81 Euro pro Monat rechnen.

Was Sie für den Empfang mit DVB-T2 HD brauchen, lesen Sie in diesem Artikel.

IPTV: Fernsehen über das Internet

Sie können Fernsehprogramme auch per Internet empfangen. Einige VDSL-Anbieter bieten den Anschluss gleich mit an. Die Kosten für den Fernsehempfang liegen bei etwa fünf Euro pro Monat. Allerdings brauchen Sie für diese Empfangsart einen Receiver. Diesen müssen Sie beim Anbieter mieten oder kaufen.

IPTV: Internet-Fernsehen über Streamingdienste

Für den Fernsehempfang per Streamingdienst brauchen Sie einen breitbandigen Internetanschluss. Die Kosten liegen meist zwischen sechs und zehn Euro. Bei einigen Anbietern bekommen Sie  sogar kostenlose Zugänge, allerdings können Sie sie nur zeitlich begrenzt nutzen und / oder mit Werbeeinblendungen.  Bei modernen Smart-TVs empfangen Sie Programme über eine App oder bei älteren Geräten mit einem HDMI-Stick zum Einstecken.

Satellitenfernsehen (DVB-S / DVB-S2): Maximale Programmvielfalt

Die größte Programmvielfalt gibt es per Satellitenempfang. Mit DVB-S und DVB-S2 empfangen Sie alle gängigen Fernsehprogramme frei und unverschlüsselt. Lediglich die Privatsender sind in HDTV verschlüsselt und können über den Pay-TV Anbieter HD+ entschlüsselt werden. Allerdings müssen Sie erst mit Ihrem Vermieter klären, ob Sie eine eigene Satellitenschlüssel installieren dürfen und ob das möglich ist. Der Vermieter kann die Installation von Satellitenschlüsseln verbieten. Auch bei denkmalgeschützten Häusern kann es zu Problemen kommen.

Kabelfernsehen (DVB-C)

Seit 2019 wird auch Kabelfernsehen  komplett digital übertragen. Um Kabelfernsehen zu schauen, brauchen Sie einen Kabelvertrag. Sie Sie können ihn als sogenannten Einzelnutzervertrag abschließen. Oft besteht schon ein Mehrnutzervertrag, z.B. über den Vermieter oder über die Hausverwaltung. Sie zahlen dann Ihre Kabelgebühren im Rahmen der Betriebskosten an den Vermieter. Der leitet sie weiter an den Kabelnetzbetreiber. Allerdings ist diese Art der Abrechnung nur noch bis zum 30. Juni 2024 erlaubt. Spätestens ab dem 1. Juli 2024 müssen Sie  direkte Einzelnutzerverträge abschließen.

Was das für Sie als Mieter:in bedeutet, wenn Kabelgebühren nicht mehr über die Nebenkosten abgerechnet werden, lesen Sie in diesem Artikel.