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Smartphone und Tablet im Flugzeug

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Bei immer mehr Fluggesellschaften kann man während des Fluges mit seinen mobilen Geräten ins Internet. Der Grund: Die Europäische Aufsichtsbehörde ESA hat 2014 die Nutzung elektronischer Geräte auch ohne den sogenannten Flugmodus erlaubt.

Lediglich bei Starts und Landungen muss entweder der Flugmodus aktiviert oder das Gerät abgeschaltet werden. Aber Vorsicht: "Normalbetrieb" während des Flugs kann hohe Kosten verursachen.

Die Fluggäste haben zwei Möglichkeiten: Roaming via Satellit und WLAN.

  • Während des Fluges kann man ‒ je nach Netzabdeckung ‒ per Roaming-Verbindung via Satellit SMS verschicken und ins Internet. Abhängig von der Netzabdeckung könnte man sogar telefonieren. Aber Gespräche sind bei sämtlichen Fluglinien untersagt, weil sich sonst Mitreisende gestört fühlen könnten. Diese Verbindungen werden über die Mobilfunkrechnung abgerechnet.
     
    Roaming per Satellit ist bei allen Mobilfunkanbietern sehr teuer. Diese Datenverbindungen können bis zu 30 EURO pro Megabyte kosten. Und Achtung: Der Datenkostenairbag und die weltweiten Informationspflichten der Mobilfunkanbieter gelten derzeit hier nicht. Der Grund: Die Roaming-Verordnung der Europäischen Union umfasst nur sogenannte terrestrische Verbindungen. Wer also keine teuren Überraschungen erleben möchte, schaltet das Gerät während des gesamten Flugs auf Flugmodus oder ganz ab.

  • Die Alternative zu den kostspieligen Verbindungen via Satellit ist der Internetzugung über WLAN. Immer mehr Airlines bieten dies vor allem auf Langstrecken an. Dafür muss man sich anmelden, und die Kosten werden extra ‒ beispielsweise über die Kreditkarte ‒ abgerechnet. In der Regel können Passagiere zwischen Paketen und stundenweiser Nutzung wählen. Wenige Fluggesellschaften bieten WLAN-Nutzung sogar kostenlos an.
Die Preise für WLAN im Jet vorher checken. Während des Fluges Flugmodus aktivieren und die Internetverbindungen wenn gewünscht dann über WLAN (= WiFi) herstellen.