Welche Nachteile hat ein Prepaid-Stromzähler?
- Ein Nachteil von Prepaid-Stromzählern ist, dass der erneute Wechsel des Stromversorgers oft schwerer ist und länger dauert, weil erst ein Austausch des Prepaid- Stromzählers erforderlich ist.
- Wenn Sie vergessen das Guthaben rechtzeitig wieder aufzuladen besteht außerdem die Gefahr, sich selbst zu sperren.
- Manche Anbieter behalten zudem einen Anteil für Schulden ein, die vor der Einrichtung des Prepaid- Stromzählers entstanden sind.
- Auch finanziell rechnet sich der Prepaid–Tarif überwiegend nicht, denn viele Neukundentarife anderer Anbieter sind oft günstiger.
Sonstige Alternativen zum Verhindern einer Stromsperre finden Sie hier. (Verlinkung zu Stromsperre – was Sie dagegen tun können / https://www.verbraucherzentrale.nrw/zu-hohe-energierechnung-was-tun-bei-sperre-und-schulden-69627) Informationen zum Anbieterwechsel finden Sie hier (Verlinkung zu https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/preise-tarife-anbieterwechsel/so-finden-sie-den-passenden-strom-oder-gastarif-6436). FAQ: Digitale Stromzähler und Prepaid-Strom Wie kann ich den Zählerstand auf einem digitalen Stromzähler ablesen? Bei einem digitalen Stromzähler wird der Zählerstand auf dem Display angezeigt. Maßgeblich für die Stromabrechnung ist der angezeigte kWh-Zählerstand. Wann wird ein digitaler Stromzähler Pflicht? Der Austausch alter Stromzähler erfolgt schrittweise im Rahmen der Energiewende. Bis Ende 2032 soll der flächendeckende Einbau vollendet sein. In vielen Haushalten ist der Einbau bereits Pflicht, etwa bei Neubauten oder größeren Renovierungen.[EH1.1] Wie funktioniert ein Prepaid-Stromzähler? Bei einem Prepaid-Stromzähler laden Verbraucher:innen zuerst ein Guthaben auf und verbrauchen anschließend Strom, bis dieses aufgebraucht ist. Das Aufladen erfolgt meist per App, online [EH2.1]oder über einen Guthabencode. Ist das Guthaben verbraucht, wird die Stromversorgung automatisch unterbrochen. Was kostet ein Prepaid-Stromzähler? Ein Prepaid-Stromtarif hat keinen festen, einheitlichen Preis. Die Kosten setzen sich aus dem Strompreis pro Kilowattstunde (kWh) und einer Grundgebühr zusammen. Häufig sind Prepaid-Tarife teurer als reguläre Stromtarife.