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Corona-Reisewarnungen für viele Länder: Was das für Reisende bedeutet

Stand:

Weltweit sind die Corona-Fallzahlen in Bewegung, das Auswärtige Amt reagiert kurzfristig mit differenzierten Reisehinweisen und -warnungen auf die Entwicklung an verschiedenen Zielen. Wir erklären die Rechte von Urlaubern, die ihre Reise nicht antreten oder abbrechen wollen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Auswärtige Amt setzt inzwischen weltweit auf differenzierte Reisewarnungen je Land bzw. Region.
  • In zahlreichen Ländern, auch einigen EU-Ländern, bestehen außerdem weiterhin Einreisebeschränkungen, die sich teils kurzfristig ändern.
  • Pauschalreisen in Länder, für die eine Reisewarnung, besteht, können Sie kostenlos stornieren. Das gilt auch für Länder, für die ein Einreiseverbot besteht und/oder zwingend Quarantäne vorgesehen ist.
  • In allen anderen Fällen, auch bei innerdeutschen Reisen, kommt es auf den Einzelfall an.
Eine Frau trägt eine Atemmaske und sitzt in einem Flugzeug.
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Um die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen, gelten weiterhin viele Reisebeschränkungen. Die Folgen und rechtlichen Möglichkeiten für Reisende sind unterschiedlich.

  1. Seit dem 1. Oktober 2020 gibt es vom Auswärtigen Amt nun differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für Länder und Regionen. Diese orientieren sich am aktuellen Infektionsgeschehen vor Ort: Wo viele Menschen positiv auf das Coronavirus getestet werden, können kurzfristig Reisewarnungen in Kraft treten. Nach Ländern sortierte, aktuelle Informationen finden Sie in der Übersicht des Auswärtigen Amts und auf den Internetseiten der deutschen Auslandsvertretungen. Informieren Sie sich dort vor und während einer Auslandsreise möglichst regelmäßig.
  2. Es gelten aktuell zahlreiche, unterschiedliche Einschränkungen in den Bundesländern für innerdeutsche Reisen, diese reichen von Einreise- bis Beherbergungsverboten.

Beherbergungsverbote und Testpflichten: Was ist mit Reisen innerhalb von Deutschland?

Die Situation in Deutschland ändert sich derzeit nahezu täglich. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich jeweils über die aktuelle Lage informieren.

Was Beherbergungsverbote oder Testpflichten bedeuten und wie Sie bei Reiseplänen vorgehen, beschreiben wir in einem separaten Artikel zu innerdeutschen Reisen.

Kann ich Reisen ins Ausland kostenfrei stornieren?

Ein kostenfreier Rücktritt (Stornierung) der gesamten Reise bei kurz bevorstehenden Pauschalreisen (nicht bei selbst zusammengestellten und individuell gebuchten Reisen) ins Ausland ist möglich für Reiseziele, für die eine Reisewarnung gilt. Eine kostenfreie Stornierung von Pauschalreisen ist aber unserer Ansicht nach auch ohne eine Reisewarnung möglich, wenn das Auswärtige Amt derzeit von solchen Reisen an das Ziel zumindest abrät oder falls im Zielland ein Einreiseverbot gilt oder falls zwingend eine Quarantäne bei Hin- oder Rückreise vorgesehen ist.

  1. Damit haben Sie einen Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises. Nach den bisherigen Erfahrungen müssen Sie jedoch ein gutes Durchhaltevermögen haben. Die wenigsten Reiseveranstalter erstatten innerhalb der gesetzlichen Frist von zwei Wochen. Oft müssen Verbraucher ihre Rechte mit Nachdruck einfordern.
  2. Sie müssen sich nicht mit einer Umbuchung oder mit einem Gutschein zufriedengeben. Es gab zwar zwischenzeitlich Überlegungen der Bundesregierung, Zwangsgutscheine einzuführen, diese sind aber zugunsten einer freiwilligen Lösung fallengelassen worden.

In allen anderen Fällen empfiehlt sich im Zweifel eine unabhängige Beratung, zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale. Die Fragen, ob, wann und zu welchen Bedingungen Reisen kostenfrei storniert werden können – wie auch viele andere Frage im Zusammenhang mit dem Coronavirus auch – dürften in Zukunft noch die Gerichte beschäftigen.

Ein erstes Urteil

Das in den Medien bekannt gewordene Urteil des Amtsgerichts Frankfurt vom 11. August 2020 ist erst ein erstes von noch vielen zu erwartenden. Zwingende Schlüsse für andere Sachverhalte lassen sich daraus noch nicht ziehen. Allerdings machte die Richterin deutlich, dass die Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit einer erheblichen Beeinträchtigung zum Zeitpunkt der Stornierung nicht so hoch sein dürfen – wie es auch die Verbraucherzentralen vertreten. Wenn sich das durchsetzt, würde das die Rechte der Verbraucher bei einer frühzeitigen Stornierung stärken (siehe auch unten).

Wann sollte storniert werden?

Es ist rechtlich nicht genau geklärt, wann ein unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstand (früher: "höhere Gewalt") vorliegen muss, der eine kostenfreie Stornierung ermöglicht. Es dürfte wohl darauf ankommen, mit welcher Wahrscheinlichkeit zum Zeitpunkt der Stornierung davon ausgegangen werden konnte und ob zum Zeitpunkt der Reise die unabwendbaren, außergewöhnlichen Umstände vorliegen.

Bei einer frühen Stornierung laufen Sie Gefahr, dass Sie nicht unter den beschriebenen Schutz fallen und vertraglich vereinbarte Stornierungskosten zahlen müssen. Wir raten deshalb, sich mit den Vor- und Nachteilen einer frühen Stornierung genau zu beschäftigen:

  1. Wer, wenn irgendwie möglich, verreisen will, kann abwarten, erfährt im Zweifel aber erst sehr kurzfristig, ob die Reise tatsächlich stattfindet.
  2. Wer nicht mehr verreisen will und mit einer Stornierung wartet, läuft Gefahr, dass sich die Stornoentgelte erhöhen, falls zum Reisezeitpunkt keine unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umstände mehr vorliegen, die zum kostenlosen Rücktritt berechtigten. Außerdem wird wohl kurz vor Antritt der Reise in vielen Fällen eine Restzahlung fällig, die Sie je nach Situation zum Reisezeitpunkt ganz bzw. teilweise wieder zurückverlangen müssten.

Diejenigen, die frühzeitig unter Hinweis auf den Coronavirus stornieren oder bereits storniert haben, sollten nach unserer Ansicht nach Stornierungsgebühren zurück erhalten, wenn zum Reisezeitpunkt immer noch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt und/oder dann andere Indizien für einen unabwendbaren, außergewöhnlichen Umstand vorliegen. Es ist aber nicht gesagt, dass Ihr Reiseveranstalter das auch so sieht. Darum kann es zu Streit darüber kommen.

Ich habe keine Pauschalreise gebucht: Welche Rechte haben Individualreisende?

Mit der Schließung der Grenzen haben auch Individualreisende eine bessere Handhabe, die wegen unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände ansonsten kein rechtliches Instrument haben und regelmäßig auf einem Schaden selbst sitzen bleiben, wenn sie die Reise deshalb absagen oder abbrechen.

Wenn Sie die individuell gebuchte Unterkunft beispielsweise wegen Einreisebeschränkungen nicht nutzen können, müssen Sie unserer Ansicht nach auch nicht dafür bezahlen. Viel spricht dafür, dass dies auch gilt, wenn die Unterkunft nicht erreichbar ist oder nicht touristisch genutzt werden soll.

Achtung: Grundlage ist deutsches Recht. Etwas anderes kann gelten, wenn Sie eine Unterkunft direkt beim Eigentümer im Ausland gebucht haben und das dortige Recht greift. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sie direkt beim niederländischen Betreiber eines Ferienparks in Holland gebucht haben.

Entsprechendes gilt für Flugreisen, die Sie aufgrund von Ein- bzw. Ausreisebeschränkungen nicht antreten können. Werden die Flüge von den Fluggesellschaften abgesagt, haben Sie die Wahl zwischen der Erstattung des Flugpreises, wenn Sie den Flug nicht mehr antreten wollen, oder einem Ersatzflug zu einem späteren Zeitpunkt (der Sie nichts zusätzlich kosten darf).

Auch wenn die Airline den Flug trotz der Reisebeschränkungen durchführt, muss nach unserer Ansicht der Flugpreis erstattet werden, wenn Sie einem Einreiseverbot unterliegen.

Ob Ihnen mit der Annullierung eines Fluges zusätzlich Ausgleichszahlungen nach der Fluggastrechteverordnung zustehen, hängt davon ab, ob sich das Flugunternehmen seinerseits auf unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände berufen kann. Einreiseverbote etwa als Grund für die Annullierung können die Airlines von der Pflicht zu Ausgleichszahlungen befreien. Unterstützungsleistungen, Flugpreiserstattung oder Ersatzflug und Betreuungsleistungen (z.B. Verpflegung oder Hotelzimmer) muss die Airline aber ohne Möglichkeit der Entlastung auch bei außergewöhnlichen Umständen gewähren. Diese Ansprüche des Fluggasts bleiben deshalb auch in Zeiten von Corona bestehen. Über unsere kostenlose Flugärger-App können Sie schnell und bequem einen Antrag an die Airline stellen.

Was ist zu tun, wenn noch Restzahlungen ausstehen?

Viele Reisende, die ihre Reisen vor der Corona-Pandemie gebucht haben und deren Reisen erst in einigen Wochen oder Monaten anstehen, fragen, ob sie vor dem Hintergrund des Coronavirus und auch eines möglichen Insolvenzrisikos eine Restzahlung vornehmen sollen. Das ist eine wichtige Frage, falls Sie noch nicht kostenlos stornieren können (siehe oben) oder an den Reiseplänen selbst möglichst lange festhalten möchten.

Nach unserer Ansicht brauchen Sie den Restpreis, der in diesen Tagen für eine bald anliegende Pauschalreise oder eine einzeln gebuchte in Deutschland gelegene Unterkunft fällig wird, nicht zu zahlen. Hintergrund ist, dass weiter unklar ist, ob Reisen in den nächsten Wochen wie vereinbart durchgeführt bzw. Unterkünfte erreicht und für einen Urlaub genutzt werden können. Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts sowie Einreisebeschränkungen in viele Staaten schließen Reisen praktisch aus. Ob und wann diese Einschränkungen entfallen, ist nicht absehbar.

Vor diesem Hintergrund haben Reiseveranstalter und Eigentümer von Ferienunterkünften kein Recht zum Rücktritt vom Vertrag, obwohl sich das viele für den Fall vorbehalten, dass der vereinbarte Preis nicht oder nicht vollständig zu den genannten Terminen gezahlt wird. Die Anbieter dürfen auch keine Mahn-, Inkassokosten oder für den Fall eines Rücktritts vorgesehene Stornoentgelte verlangen.

Falls der Anbieter dies anders sieht und auf den Zahlungen besteht, Sie aber an den Reiseplänen möglichst lange festhalten möchten, wird es leider komplizierter. Dann werden Sie um eine Zahlung nach Mahnung durch den Reiseveranstalter nicht umhinkommen, um eine (unserer Ansicht nach unberechtigte) Stornierung durch den Veranstalter zu vermeiden.

Für Reisen, die erst später stattfinden sollen, und je nachdem, wie sich die Lage weiter entwickelt, kann die Antwort auf die Frage der Restpreiszahlung anders lauten.
Wenn Sie für eine Reise, die erst später stattfinden soll, die fälligen Beträge nicht zahlen, laufen Sie Gefahr, Mahnkosten zu zahlen. Außerdem kann der Anbieter - allerdings nur unter Fristsetzung und nach entsprechender Androhung - vom Vertrag zurücktreten und Schadenersatz verlangen.

Wenn tun, wenn mein Urlaubsland Risikogebiet wird?

Es ging vielen Mallorca-Urlaubern im August 2020 so: Was ist, wenn in meinem Urlaubsland die Anzahl der Infizierten ansteigt und Risikogebiet wird? Wichtige Fragen und Antworten für Betroffene:

Müssen Urlauber direkt abreisen, die zurzeit in einer zum Risikogebiet erklärten Region Ferien machen?

Nein, zu einer sofortigen Abreise ist niemand verpflichtet. Pauschalreisende haben aber das Recht, den Reisevertrag zu kündigen, wenn ein sogenannter Reisemangel die vorgesehene Reise erheblich beeinträchtigt. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn aufgrund von Corona am Urlaubsort während der gesamten Reisezeit eine Quarantäne einzuhalten wäre. Gehört auch die Beförderung zur gebuchten Pauschalreise dazu, muss der Reiseveranstalter nach einer Kündigung unverzüglich für die Rückreise der Urlauber sorgen.

Individualreisende müssten sich dagegen selber und auf eigene Kosten um ihre vorzeitige Rückreise kümmern. Allerdings müssen sie nicht abreisen, sondern können auch den ursprünglich gebuchten Rückflug nutzen. Es könnte jedoch sein, dass Airlines aufgrund der Pandemie-Lage Flüge streichen. Die Reisenden sollten also frühzeitig prüfen, ob der gebuchte Rückflug weiterhin wie geplant angeboten wird.

Was müssen Urlauber nach ihrer Rückkehr aus dem Risikogebiet beachten?

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass die Urlauber nach der Rückkehr nach Deutschland dazu verpflichtet sind, einen Corona-Test zu machen. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sich die Reisenden in Quarantäne begeben. Wer ein negatives Ergebnis aus einem Test am Urlaubsort vorweisen kann, das nicht älter als 48 Stunden ist, muss sich in Deutschland nicht erneut testen lassen.

Welche Möglichkeiten haben Verbraucher, wenn sie bereits eine Reise in ein Risikogebiet gebucht haben?

Grundsätzlich bedeutet die Reisewarnung nicht, dass es verboten ist, in die entsprechende Region zu reisen. Nur, wenn das Urlaubsland selber Einreisebeschränkungen erlassen hat, ist die Reisefreiheit eingeschränkt. Wer seinen Urlaub trotz einer Reisewarnung antreten will, sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass das Auswärtige Amt eine weitere Rückholaktion wie zu Beginn der Corona-Pandemie bereits ausgeschlossen hat.

Mit einer offiziellen Reisewarnung ist eine kostenlose Stornierung möglich. Solche formellen Warnungen sind ein wichtiges Indiz dafür, dass Verbraucher dieses Recht haben.

Klar ist: Aufgrund der Covid-19-Lage kann es zu massiven Einschränkungen am Urlaubsort kommen und damit zu einer erheblichen Beeinträchtigung der geplanten Reise. Es ist ebenfalls möglich, dass der gesamte Urlaub von Seiten des Reiseveranstalters abgesagt wird. In diesem Fall können die Urlauber verlangen, dass der Reisepreis vollständig vom Veranstalter erstattet wird. Eine Umbuchung der Reise oder ein Gutschein muss dagegen nicht akzeptiert werden.

Pauschalurlauber, deren Reisezeit noch in der Zukunft liegt und die keinesfalls mehr reisen wollen, sollten abwägen. Wenn sie mit einer Stornierung warten, könnten sich die Stornoentgelte erhöhen, sollte sich bis zum Reisezeitpunkt die Corona-Situation am Reiseziel wieder entspannen. Bei früherer Stornierung gehen die Verbraucher andererseits das Risiko ein, dass die Reisewarnung zum geplanten Urlaubsstart noch besteht und sie deshalb zur kostenlosen Stornierung berechtigt wären. Dann müssten schon gezahlte Stornoentgelte vom Reiseveranstalter wieder zurückverlangt werden. Da die Rechtslage hierzu noch nicht eindeutig geklärt ist, kann es hierüber zum Streit kommen.

Unser Tipp: Reisende sollten zumindest über die Zeitspanne mit einer Rücktrittserklärung abwarten, in der sich die Stornokosten nicht erhöhen.

Welches Risiko gehen Verbraucher ein, wenn sie jetzt eine Reise in ein Risikogebiet buchen?

Wer jetzt davon ausgeht, dass sich die Lage in einigen Wochen wieder beruhigt hat und eine Reise - zum Beispiel nach Spanien - trotz der Reisewarnung bucht, nimmt das Risiko bewusst in Kauf. Ob in einem solchen Fall eine kostenlose Stornierung der Reise dann später noch möglich ist, ist rechtlich unklar.

 

Weitere Fragen zur Reise?

Welche Corona-Beschränkungen am Urlaubsort müssen geduldet werden? Kann ich als Risikopatient kostenlos stornieren? Muss ich ein anderes Hotel akzeptieren? Können die zu erwartenden Einschränkungen ausreichen, um von der Reise kostenfrei zurückzutreten? Wir geben Antworten auf häufig gestellte Fragen in unserem Artikel "Corona & Urlaub: Was mache ich, wenn...?"

Probleme mit dem Reiseveranstalter?

Uns liegen viele Beschwerden über Reiseveranstalter (und -vermittler) vor, die erst gar nicht reagieren, Stornierungs- oder andere Rechte der Verbraucher kategorisch ablehnen und nur Gutscheine oder Umbuchungsmöglichkeiten anbieten. In diesem Fall müssen Sie Ihre Forderungen weiterverfolgen und Durchhaltevermögen zeigen. Gerne können Sie sich auch an die Verbraucherzentralen wenden. Grundsätzlich haben Sie drei Jahre Zeit, ihre die Ansprüche gerichtlich geltend zu machen.

Hilft mir eine Reiserücktrittskostenversicherung?

Bei der Reiserücktrittskostenversicherung geht es um Fälle, in denen Sie selbst krank oder durch bestimmte Ereignisse (z.B. Tod von Verwandten, Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit) verhindert sind und nicht wie geplant reisen können. Sie greift nicht bei Krisen im Urlaubsland.

Aber selbst wenn Sie an Corona erkrankt sind und die Reise deshalb nicht antreten können: Da die WHO Corona inzwischen offiziell als "Pandemie" einstuft, kann wohl auch dann eine Erstattung schwierig sein. Denn einige Versicherer sehen vor, dass "Schäden, Erkrankungen und Tod infolge von Pandemien" nicht versichert sind.
Schauen Sie im Zweifel in die Bedingungen Ihres Versicherungsvertrags. Und lassen Sie sich, gerade bei teuren Reisen, gegebenenfalls unabhängig beraten, zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale.

Dieser Inhalt wurde von der Gemeinschaftsredaktion in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen Brandenburg, Bremen und Nordhrein-Westfalen für das Netzwerk der Verbraucherzentralen in Deutschland erstellt.