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Sicherheit beim Online-Kauf – Verbraucherrechte leicht erklärt

Pressemitteilung vom
Deutscher Volkshochschul-Verband und Verbraucherzentrale Baden-Württemberg veröffentlichen gemeinsam niedrigschwelliges Bildungsangebot
vhs-Lernpotal auf einem Laptop
Off


Online-Shopping ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und wird durch Aktionstage wie „Black Friday” oder „Cyber Monday” zusätzlich befeuert. Manipulative Werbung, versteckte Gebühren und betrügerische Shops erschweren jedoch einen sicheren Einkauf im Netz. Angebote wie „Buy now, pay later“ verleiten zudem zum Konsum und erhöhen das Risiko der Verschuldung. Dies gilt umso mehr für Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können oder die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen.

Der Deutsche Volkshochschul-Verband und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg haben daher gemeinsam einen Online-Kurs entwickelt, der in leicht verständlicher Sprache Themen der Verbraucherbildung sowie der finanziellen Grundbildung aufgreift und etwa erklärt, worauf bei Online-Geschäften geachtet werden sollte. Mit Erklärvideos, Bildern und Beispielen aus der Praxis zeigt der Kurs, wie man sicher im Internet bezahlt oder online Verträge abschließt und welche Rechte Verbraucherinnen und Verbraucher haben.

„Die Volkshochschulen setzen sich dafür ein, dass alle Menschen – unabhängig von Bildung, Sprache oder Lebenssituation – souverän und selbstständig an der digitalen Gesellschaft teilhaben können“, betont Julia von Westerholt, Direktorin des Deutschen Volkshochschul-Verbands. Dazu gehöre auch der sichere Umgang mit Geld und Finanzen. „Mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg haben wir den perfekten Partner gefunden, der die fachliche Expertise für das neue Bildungsangebot einbringt“, freut sich von Westerholt.

„In unseren Beratungen sehen wir immer wieder, dass Anbieter Verbraucherrechte nicht einhalten und gezielt die Unsicherheit der Menschen ausnutzen. Uns ist es daher ein Anliegen, möglichst breite Bevölkerungsteile aufzuklären“, bekräftigt Cornelia Tausch, Vorständin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Um Menschen mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen zu erreichen, sei die Kooperation mit dem Deutschen Volkshochschul-Verband ideal. „Die Volkshochschulen haben jahrelange Erfahrung in der Grundbildung und verfügen über eine gut eingeführte Lernplattform“, erläutert Tausch.

Auf dieser Lernplattform, dem vhs-Lernportal, in dem mehr als drei Millionen Nutzerinnen und Nutzer registriert sind, ist das gemeinsame Lernangebot zu Verbraucherschutz und Finanzen mit dem Schwerpunkt Online-Geschäfte nun zu finden. Der Kurs umfasst 25 Lerneinheiten mit etwa 500 interaktiven Übungen, die je nach Interesse individuell zusammengestellt werden können. Jede Lerneinheit kann in rund 15 bis 30 Minuten durchlaufen werden. Behandelt werden unter anderem: Fallen und Tricks beim Online-Shopping, Bezahlen im Internet sowie Umtausch und Gewährleistung. Die Lerneinheiten können selbstständig bearbeitet oder im Unterricht genutzt und in offenen Lerntreffs eingesetzt werden. Im Januar kommenden Jahres erscheint der Kurs zusätzlich als App.

Das neue Bildungsangebot konnte durch die Kombination von Bundes- und Landesmitteln realisiert werden: Das vhs-Lernportal wird im Kontext der nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung vom Bundesbildungsministerium gefördert. Die Entwicklung der Lerneinheiten und der zugehörigen App wurde durch die Förderung des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg möglich. Es kann, wie alle Kurse im vhs-Lernportal, kostenlos genutzt werden.

Weitere Informationen unter: https://www.vhs-lernportal.de/verbraucherschutz.php

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