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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:
Hier zeigen wir kontinuierlich aktuelle Betrugsversuche, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.
Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über aktuelle Betrugsmaschen. Personenbezogene Daten werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Unten auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen, mit denen Sie generell Betrugsversuche entlarven können. Unsere täglichen Warnungen finden Sie auch in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar, auf Mastodon (@phishing_radar@verbraucherzentrale.social) und auf Bluesky (@vznrwphishing.bsky.social).


29. Februar 2024: Banken bleiben im Fokus der Kriminellen

Heute steht die Kundschaft der HypoVereinsbank im Phishing-Fokus. Inhaltlich geht es in der aktuellen E-Mail um ein gefordertes Update der neuen "Vereins Bank - Anwendung". Um die "Sicherheit Ihrer Bankgeschäfte" zu gewährleisten, sei dieser Prozess "unerlässlich". Sofern Sie der Aufforderung nicht nachgehen, könne dies zu einer Sperrung der Online-Dienste führen. Dass es sich vorliegend um einen Betrugsversuch handelt, lässt sich bereits an der unpersönlichen Anrede und der fehlerhaften Absenderadresse erkennen. Zudem fehlt nach der Grußformel am Ende der Mail der Absender. Die Kriminellen versuchen Sie durch einen frei erfundenen Vorwand dazu zu bewegen der Aufforderung nachzugehen und vor allem dem beigefügten Link zu folgen. Dazu würde Sie eine seriöse Bank nie auffordern. Sorgen Sie für die Sicherheit Ihrer Daten, indem Sie der Aufforderung nicht nachgehen und solche Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben.   

hypovereinsbank

 

Zudem erhalten wir heute vermehrt (fast) den selben Betrugsversuch wie gestern (28.02.2024) im Namen der Postbank. Im Gegensatz zu der Mail der Volksbank wird hier allerdings noch eine Frist von 48 Stunden für die Aktualisierung gesetzt.

 

postbank

 

28. Februar 2024: Vermeintlicher Brief der Volksbank ist unzustellbar

Mitte der Woche erreichen uns vermehrt E-Mails im Namen der Volksbank unter dem Betreff "Brief wiederholt unzustellbar - Bitte um Reaktion". Wie der Betreff bereits verrät, werden Sie über die Unzustellbarkeit eines Briefes informiert. Dies könnte an einer veralteten Anschrift liegen, weshalb Sie zu einer Datenaktualisierung via Link aufgefordert werden. Diese müsse "ohne schuldhaftes Zögern" erfolgen und sorge dafür, dass die Fortführung des Vertragsverhältnisses nicht bedroht sei. Gehen Sie dem nicht nach, werde die "Bank" einen kostenpflichtigen "Nachforschungsantrag" beim Einwohnermeldeamt stellen. Gerade die Drohung und die persönliche Anrede soll Sie verunsichern und zu unüberlegtem Handeln bewegen. Sie sollten der Aufforderung unter keinen Umständen nachgehen, denn hier handelt es sich um einen Betrugsversuch. Die Kriminellen versuchen sich Ihre sensiblen Daten zu erschwindeln, um diese dann beispielsweise für Banküberweisungen zu missbrauchen. Daher empfehlen wir, Phishing-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. 

volksbank

 

27. Februar 2024: Keine Haftung bei fehlender Aktualisierung im Namen der Commerzbank

Heute erhielten wir diese Phishing-Mail adressiert an die Kundschaft der Commerzbank. Die Mail wird versendet unter dem Betreff "Handeln Sie jetzt: Update fur Ihr Sicherheitssystem notwendig". In Übereinstimmung dazu wird innerhalb der Mail eine angeblich veraltete Version des Sicherheitssystems thematisiert. Dieses Sicherheitssystem solle man aktualisieren, um sich gegenüber Online-Betrug zu schützen und die Leistung der Transaktionen zu verbessern. Für eine erfolgreiche Aktualisierung solle man auf den Button mit der Aufschrift "Link zum Update" klicken. Wie raten Ihnen jedoch dringend davon ab, da es sich bei dieser Mail um einen Betrugsversuch handelt. Nach dem Button folgt der Hinweis bzw. die Drohung, dass bei Ignorieren der Mitteilung die Commerzbank, der vermeintliche Absender dieser Mail, jegliche Haftung für mögliche Schäden an Ihrem Konto ablehnt. Spätestens nach diesem Satz und Kontrolle der Absendeadresse sollten Sie diese Phishing-Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben.

Commerzbank

 

26. Februar 2024: Consorsbank-Berater lädt zu Datenabgleich ein

Zu Beginn der neuen Woche erhält unter anderem die Kundschaft der Consorsbank Phishing-Mails, mit denen versucht wird an die sensiblen Daten der Kundschaft zu gelangen. Eingeleitet wird mit mit einer unpersönlichen Anrede, die beide Geschlechter ansprechen soll. Anschließend wird behauptet, dass "Ihr Berater" dazu einlädt, die Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu synchronisieren, um Nachrichten per SMS und E-Mail senden zu können. Der Weg zum Abgleich ist ganz einfach: man müsse sich lediglich über den Link innerhalb der Mail anmelden. Klickt man auf den Link, wird man auf eine Seite weitergeleitet, die die Seite der echten Consorsbank imitieren soll. Gibt man dort seine sensiblen Daten ein, werden diese sofort und unverschlüsselt an die Kriminellen weitergeleitet. Danach haben die Kriminellen uneingeschränkten Zugriff zu Ihrem Konto. Wir empfehlen daher zu Ihrem eigenen Schutz, die Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben!

Consorsbank Phishing

 

23. Februar 2024: Probleme bei Netflix-Rechnungsinformationen

Zum Ende der Woche haben wir unter anderem eine Phishing-Mail im Namen von Netflix erhalten, mit der Kriminelle versuchen an Ihre sensiblen Daten zu gelangen. Die Mail startet - wie bei einer Phishing-Mail üblich - mit einer indirekten Anrede. Anschließend wird behauptet, dass man seine Rechnungsinformationen bestätigen müsse. Tue man dies nicht bis zum 24.02.2024, würde das Konto entgültig geschlossen werden und eine Gebühr in Höhe von 39,99 € berechnet. Dann kommt ein von den Kriminellen sehr durchdachter Teil: gebe man seine Zahlungsdaten ein, könne es dazu kommen, dass man eine zusätzliche Bestätigung bei der Bank durchführen müsse. Dieser Satz dient dazu, dass eine etwaige Überweisung an die Kriminellen, die man durch die Datenpreisgabe ermöglicht, auch von der Bank autorisiert wird. Hier handelt es sich daher um einen sehr dreisten und für die eigenen Finanzen gefährlichen Betrugsversuch. Lassen Sie sich nicht von der leeren Drohung einer Schließungsgebühr einschüchtern! Sollte Sie dennoch unsicher bezüglich der Echtheit der Mail sein, besteht immer die Möglichkeit mit Netflix in Kontakt zu treten, um die Echtheit verifizieren zu lassen. Ansonsten empfehlen wir, die Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

Netflix Phishing

 

22. Februar 2024: TF Bank droht mit vorübergehender Kontosperrung 

Weiterhin bleiben die Banken im Fokus der Kriminellen. Heute erhalten wir vermehrt eine E-Mail im Namen der TF Bank. In dieser werden Sie "dringend" zur "umgehenden" Aktualisierung Ihrer persönlichen Kontoinformationen aufgefordert. Die Aktualisierung müsse innerhalb der "nächsten 48 Stunden" durchgeführt werden und sorge für "maximale Sicherheit" und "Funktionalität". Wie so oft, wird mit einer vorübergehenden Kontosperrung gedroht, falls Sie der Aufforderung nicht nachgehen. Insbesondere durch die Fristsetzung und die Drohung mit der Kontosperrung sollen Sie verunsichert werden und dem beigefügten Link folgen. Bereits die falsch gesetzten Satzzeichen bei der unpersönliche Anrede sprechen eindeutig für Phishing. Zudem wird hier nach der Anrede fälschlicherweise groß weitergeschrieben. Außerdem fehlt die Grußformel und der Absender am Ende der Mail. Wir raten Ihnen dringend davon ab der Aufforderung nachzugehen und empfehlen Phishing-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. 

 

tf bank

 

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