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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


17. Juli: Telekom im Fokus der Betrüger

Mitte der Woche leiden vor allem die Kunde der Telekom unter den Betrugsversuchen. Die Kunden werden über eine Kontosperrung informiert. Diese führe dazu, dass man keine eingehenden E-Mails mehr empfangen könne. Grund dafür sei, die fehlende Möglichkeit den Postfachspeicher zu aktualisieren. Anhand des beigefügten Links, solle man das Konto "bitte" entsperren und aktualisieren. Auch diese E-Mail ist ein geschickter Versuch, unerfahrene Verbraucher zur Preisgabe persönlicher Daten zu bewegen. Ignorieren Sie die Aufforderung und verschieben Sie diese und andere Betrugsversuche unbeantwortet in ihren Spamordner.

telekom

16. Juli: Amazon von Phishing betroffen

Heute erhalten wir größtenteils E-Mails im Namen von Amazon unter der Betreffzeile "Nachricht von Ihrem Kundenservice". Angeblich wurden, anhand des "Anti-Betrug-Systems", mehrere verdächtige Login-Versuche festgestellt. Diesbezüglich wurde das Konto bereits vorübergehend eingeschränkt. Um das Konto wieder uneingeschränkt nutzen zu können, fordern die Betrüger eine Bestätigung der Identität. Lassen Sie sich hier von der "Kontoeinschränkung" nicht verunsichern und ignorieren Sie die Aufforderung! Die Betrüger zielen hier auf Ihre persönlichen Daten ab. Wir raten Ihnen die E-Mail unbeantwortet in den Spamordner zu verschieben.

amazon

15. Juli: Erpresser-Mails und Phishing-Mails im Namen von PayPal im Umlauf

Über das Wochenende erreichten uns vor allem Erpresser-Mails. Angeblich wurde das E-Mail Konto gehackt, indem ein Trojaner installiert wurde. Selbst, wenn man das Passwort ändere, würde der Hacker auch das neue Passwort sofort kennen. Angeblich habe der Hacker den E-Mail Empfänger bei der Selbstbefriedigung über die Frontkamera gefilmt. Damit der Hacker dieses Video nicht den Kontakten des Empfängers schickt, solle man im 300€ in Bitcoin überweisen. Anschließend würde das Video gelöscht werden. Lassen Sie sich nicht davon verunsichern, dass der Absender Ihre eigene Mail-Adresse zu sein scheint. Hier handelt es sich definitiv um einen schamlosen Erpressungsversuch, vor dem wir hier ausführlich warnen. Wir empfehlen diese Mail unbeantwortet in Ihren Spam-Ordner zu verschieben.

Poba Erpressung

Von Phishing sind zu Beginn der Woche vor allem PayPal-Kunden betroffen. In der Mail "Ihr Konto wurde eingeschränkt" wird behauptet, dass das Konto eingeschränkt worden sei. Diese Einschränkung habe das System automatisch als Vorsichtsmaßnahme veranlasst. Durch eine "schnelle" Verifizierung lasse sich diese Einschränkung wieder aufheben. Hier handelt es sich um eine typische Phishing-Mail. Wir empfehlen auch hier die Mail unbeantwortet in Ihren Spam-Ordner zu verschieben.

PayPal Phishing-Mail

11.- 12. Juli: Phishing-Mails von der "Sparkasse"

Gegen Ende der Woche ist es die Sparkasse, welche besonders stark von Phishing betroffen ist. Hinter der Mail mit dem Betreff "Ihr Online-Banking wurde eingeschränkt!" verbirgt sich ein fieser Phishing-Versuch. Unter dem Vorwand einer Aktualisierung des Sicherheitssystems, welche das Online-Banking sicherer machen soll, versuchen die Betrüger an die Kontodaten der VerbraucherInnen zu gelangen. Wie üblich werden Sie zu einer Sicherheitsüberprüfung in Form einer manuellen Dateneingabe per Link aufgefordert. Natürlich führt dieser Link auf eine gefälschte Website und alle dort eingetragenen Daten landen in den Händen unbekannter Dritte. Deshalb raten wir, diese und ähnliche Mails, sowie alle enthaltenen Links zu ignorieren und unter keinen Umständen sensible Daten preiszugeben.

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10. Juli: Volksbank bleibt im Fokus

Mitte der Woche bleiben die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken im Fokus der Betrüger. Wir erhalten inhaltlich die selbe E-Mail unter verschiedenen Betreffzeilen: "Wir benötigen dringend Ihre Unterstützung" oder "Dringende Warnung". Angeblich kam es in letzter Zeit "leider" zu Verbindungsproblemen mit den Kundenkonten. Aus diesem Grund, solle man die Kontodaten durch eine Sicherheitsüberprüfung auf den neusten Stand bringen. Dieser Vorgang führt zudem dazu, dass das Konto die Sicherheitsbedingungen des Bundesdatenschutzgesetzes erfüllt. Ignorieren Sie die Aufforderung! Diese E-Mail sollten Sie einfach in den Spamordner verschieben und auf keinen Fall auf den beigefügten Link klicken. 

volksbank