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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:
Hier zeigen wir kontinuierlich aktuelle Betrugsversuche, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.
Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über aktuelle Betrugsmaschen. Personenbezogene Daten werden dabei anonymisiert. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Leiten Sie eine Phishing-Mail auch gerne an das Unternehmen weiter, dessen Identität in der Mail missbraucht wird. Bei vielen Unternehmen finden Sie eine spezielle Adresse dafür auf der Internetseite, zum Beispiel im Kontakt-Bereich.


Andere Betrugsmaschen (Quishing und Smishing)

Betrugsversuche kommen auch als SMS – dann werden sie Smishing genannt (zusammengesetzt aus SMS und Phishing). Beispiele:

Auch über falsche QR-Codes stellen Kriminelle neue Fallen. Dabei spricht man von Quishing (zusammengesetzt aus QR-Code und Phishing). Hier sind Beispiele.

Unten auf dieser Seite finden Sie Links zu weiteren Informationen, mit denen Sie generell Betrugsversuche entlarven können.

Phishing-Radar in Social Media

Unsere täglichen Warnungen finden Sie auch in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar Verbraucherzentrale NRW, auf Mastodon (@phishing_radar@verbraucherzentrale.social) und auf Bluesky (@vznrwphishing.bsky.social).

12. Februar 2026: Vermeintliche Drohung mit Kontosperrung bei der DKB 

  • Thema/Betreff: Die E-Mail (Betreff: "Dringend: Ihr DKB-Konto wird in 48 Stunden gesperrt") fordert zur Aktualisierung des DKB-Kontos auf. Als Begründung wird angegeben, dass das bislang nicht aktualisiert worden ist.
  • Die Aktualisierng muss innerhalb von 48 Stunden erfolgen. Anderenfalls wird das Konto eingeschränkt. Zur weiteren Nutzung des Kontos soll der enthaltene Link benutzt werden.
  • Die Kombination aus kurzer Frist („48 Stunden“) und der Androhung einer Kontoeinschränkung soll Druck erzeugen und zu schnellem Handeln verleiten.
  • Auffällig ist, dass Sie sowohl geduzt als auch gesiezt werden, was einen unseriösen Eindruck macht.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede, unseriöse Absenderadresse, wiederholte Dringlichkeitsbetonung, Link in der Mail,

Wir raten Ihnen, Phishing-Mails zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Falls Sie ein Konto bei der DKB haben, schauen Sie auf der offiziellen Seite oder in der App nach, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden.

Aktualisieren Sie Ihr DKB-Konto Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir möchten Sie trotz wiederholter Benachrichtigungen darauf hinweisen, dass Ihr DKB-Konto bisher nicht aktualisiert wurde. Es tut uns aufrichtig leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Zugriff auf Ihr Konto innerhalb der nächsten 48 Stunden eingeschränkt wird, falls diese Aktualisierung nicht durchgeführt wird.  Um eine reibungslose Nutzung Ihres Kontos weiterhin zu gewährleisten, bitten wir Sie, die Aktualisierung umgehend vorzunehmen. JETZT KONTO AKTUALISIEREN  Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Aktualisierung umgehend durch Klicken auf den oben stehenden Link vorzunehmen. Wichtige Hinweise •	Die Aktualisierung ist erforderlich, um den höchsten Sicherheitsstandard zu gewährleisten •	Der Vorgang dauert nur wenige Minuten •	Sie benötigen Ihre Online-Banking Zugangsdaten Bewahre diese E-Mail gut in deinen Unterlagen auf. Du kannst sie sicher noch einmal gebrauchen. Wir freuen uns auf dich! Viele Grüße deine DKB AG

 

 

 

 

 

 

 

 

11. Februar 2026: Angebliche Verifizierung des WEB.DE-Postfachs

  • Thema/Betreff: Die E-Mail fordert zur Bestätigung des WEB.DE-Postfachs auf. Als Begründung wird eine angebliche „Systemoptimierung und Sicherheit“ genannt. Dieser Betrugsversuch wird unter dem Betreff "Systembenachrichtigung: Aktivitätsnachweis für Ihr Konto" versendet.
  • Um das Postfach weiterhin nutzen zu können, soll innerhalb von 48 Stunden eine Verifizierung erfolgen. Andernfalls wird das Konto eingeschränkt – sowohl für ein- als auch ausgehende Nachrichten.
  • Auffällig ist Die kurze Fristsetzung und die Androhung einer Einschränkung des Nachrichtenverkehrs. Dies soll Druck erzeugen und zu unüberlegtem Klicken verleiten.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede („Hallo“), kurze Fristsetzung, Drohung mit Kontoeinschränkung, Link in der Mail, unseriöse Absenderadresse.

Wir empfehlen, solche E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keine Links anzuklicken. Falls Sie ein WEB.DE-Konto besitzen, prüfen Sie Hinweise ausschließlich über die offizielle Website oder die App des Anbieters.

 Hallo Bitte bestätigen Sie, dass Sie Ihr Postfach weiterhin nutzen möchten. Diese Maßnahme dient der Systemoptimierung und Sicherheit. Ein Klick auf den folgenden Button genügt, um die Verifizierung sofort abzuschließen. Hinweis Wir weisen darauf hin, dass die Verifizierungsfrist 48 Stunden beträgt. Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist behalten wir uns vor, Ihr Nutzerkonto einzuschränken. Dies umfasst sowohl den ausgehenden als auch den eingehenden Nachrichtenverkehr. Jetzt validieren

 

 

 

 

 

 

 

10. Februar 2026: Vermeintliche Client-Datenaktualisierung im Namen der Volksbank (SecureGo)

  • Thema/Betreff: Die E-Mail wird unter dem Betreff "SecureGo: Informationen zur Client-Datenaktualisierung“ versendet und erklärt, dass eine Aktualisierung der "Client-Informationen“ nötig sei, um den SecureGo-Dienst weiterhin vollständig nutzen zu können.
  • Es wird behauptet, die Aktualisierung sei nötig, um die Sicherheitsstandards einzuhalten und den Zugriff auf die Banking-Dienste zu sichern. Gleichzeitig wird betont, der Vorgang finde im "vertrauten Online-Banking-Bereich“ statt und dauere nur wenige Minuten, um die Aufforderung möglichst harmlos wirken zu lassen.
  • Auffällig ist die genannte Frist: Als Termin für die Aktualisierung wird der 11. Februar 2026 angegeben. Solche knappen Zeitvorgaben sollen häufig Druck erzeugen und dazu verleiten, schnell zu reagieren.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede ("Guten Tag“), unseriöse Absendeadresse, Drohung mit Kontoeinschränkung, Link in der Mail, kurze Fristsetzung. 

Wir raten Ihnen, Phishing-Mails zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Falls Sie ein Konto bei der Volksbank haben, schauen Sie auf der offiziellen Seite oder in der App nach, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden.

Screenshot einer Mail mit dem Logo der "Volksbank" und dem Text:" Volksbank  	  SecureGo Service   GutenTag,   um denvollenFunktionsumfang IhresSecureGoDienstessicherzustellen,ist eineAktualisierungIhrerClient-Informationen erforderlich.   Zeitrahmen fürdieAktualisierung:   11.Februar 2026   DieserSchritt dientder AufrechterhaltungunsererSicherheitsstandards undgewährleistet den uneingeschränktenZugriff auf IhreBanking-Dienste.   Jetzt aktualisieren DieAktualisierung erfolgtin Ihremvertrauten Online-Banking-Bereich.Bittebeachten Sie,dass dieser Vorgang nurwenige Minutenin Anspruchnimmt.   Für RückfragenstehtIhnenunser Kundenservicezur Verfügung.  Mit freundlichenGrüßen Ihr Volksbank Team."

 

 

 

 

 

09. Februar 2026: Angebliches Ablaufdatum des Netflix-Abonnements

  • Thema/Betreff: Das vermeintliche Netflix-Abonnement wurde aufgrund einer fehlgeschlagenen Zahlung beendet. Unter der Überschrift "Ihr Netflix-Abo läuft ab." wird behauptet, das Abo habe nicht verlängert werden können.
  • Auffällig ist die Drohung mit einer zeitnahen Einstellung der Dienste ("innerhalb von 24 Stunden"), falls keine Reaktion erfolgt.
  • Die Kombination aus angeblicher Kündigung, drohendem Verlust des Zugangs und direkter Handlungsaufforderung soll Druck erzeugen und zu unüberlegtem Handeln verleiten.
  • Zudem wird in der E-Mail die persönliche E-Mail-Adresse der Kundschaft als "Information zu Ihrem Konto" benutzt. Dies dient dazu, die E-Mail seriöser wirken zu lassen.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede ("Sehr geehrter Kunde"), unseriöse Absenderadresse, Kontoeinschränkung und Fristsetzung, Link in der Mail.

Wir empfehlen Ihnen, solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Abonnement bei Netflix haben, schauen Sie in der App oder auf der echten Internetseite nach, ob es dort ähnliche Aufforderungen gibt.

Screenshot einer E-Mail mit Logo von Netflix und Text:"Ihr Netflix-Abo läuft ab.   Sehr geehrter Kunde,   Wir haben versucht, Ihr Abo am Ende jedes Abrechnungszyklus zu verlängern, aber Ihre monatliche Zahlung ist fehlgeschlagen. Wir mussten daher Ihr Abo kündigen. Selbstverständlich würden wir Sie gerne wieder bei uns begrüßen. Wenn Sie Ihr Abo erneuern möchten, klicken Sie auf den Link unten.   Mein Konto reaktivieren   Informationen zu Ihrem Konto: E-Mail  Dienstanbieter Netflix   Bei Nichtbeachtung werden Ihre Dienste innerhalb von 24 Stunden gemäß den in unseren Verträgen definierten Bedingungen vollständig eingestellt."

 

 

 

 

06. Februar 2026: Vermeintliche Datenbestätigung zur "EasyBank Migration“ im Namen von Barclays

  • Thema/Betreff: Die E-Mail wird unter dem Betreff "Wichtig: Bestätigung Ihrer Daten für die EasyBank Migration erforderlich“ versendet und bezieht sich auf die Migration von Barclays zur Plattform "EasyBank“.
  • In der Nachricht wird angegeben, dass zur weiteren Nutzung des Zugangs eine Bestätigung Ihrer Daten erforderlich sei. Dafür sollen Sie sich online mit Ihren Zugangsdaten anmelden und Ihre Kontaktdaten prüfen sowie bestätigen.
  • Typischerweise wird gezielt Druck aufgebaut, indem behauptet wird, ohne Bestätigung werde der Zugang zur neuen Oberfläche sowie zur App temporär eingeschränkt/gesperrt. Die Drohung mit Sperrung soll zu schnellem und unüberlegtem Handeln verleiten.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede ("Sehr geehrter Barclays Kunde"), unseriöse Absenderadresse, Link in der Mail, Drohung mit Kontoeinschränkungen. 

Wir raten Ihnen, Phishing-Mails zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Falls Sie ein Konto bei Barclays haben, schauen Sie auf der offiziellen Seite oder in der App nach, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden.

Screenshot einer Mail mit dem Logo von "Barclays" und dem Text:" BARCLAYS Migration zu EasyBank Bestätigung Ihrer Daten erforderlich Sehr geehrter Barclays Kunde,  Wir migrieren von Barclays zur neuen Plattform EasyBank. Für einen reibungslosen Übergang benötigen wir Ihre Bestätigung.  Wichtige Information Ohne diese Bestätigung wird Ihr Zugang zur neuen EasyBank-Oberfläche sowie zur mobilen App temporär eingeschränkt.  So bestätigen Sie Ihre Daten: 1. Auf "Daten bestätigen" klicken 2. Mit Ihren Zugangsdaten anmelden 3. Kontaktdaten prüfen und bestätigen Jetzt Daten bestätigen Diese Bestätigung ist für die Migration erforderlich  Bitte beachten: Ohne Bestätigung werden Online-Banking und Mobile App temporär gesperrt.  Vorteile der neuen Plattform: • Modernes und intuitives Banking • Verbesserte mobile Erfahrung • Erhöhte Sicherheitsstandards Bitte bestätigen Sie Ihre Daten zeitnah, um Zugangsunterbrechungen zu vermeiden.  Mit freundlichen Grüßen, Ihr Barclays & EasyBank Team  BARCLAYS → EasyBank Migration  © 2026 EasyBank  Automatische Benachrichtigung - Bitte nicht antworten".

 

 

 

 

 

 

 

 

05. Februar 2026: Angebliche Rückerstattung im Namen von Amazon 

  • Thema/Betreff: Die E-Mail erweckt den Eindruck, dass eine Rückerstattung erfolgreich bearbeitet wurde. Unter dem Hinweis "Rückerstattung erfolgreich!" wird ein konkreter Geldbetrag ("€129,89"), der angeblich zur Auszahlung bereitsteht.
  • Um die Auszahlung abzuschließen, soll die Kundschaft jedoch noch ihre "Zahlungsinformationen" bestätigen.
  • Besonders auffällig ist hier die kurze Fristsetzung ("bis 07.02.2026"). Solche Fristsetzungen dienen dazu, Druck aufzubauen und zu unüberlegtem Handeln verleiten.
  • Anzeichen für Phishing: unpersönliche Anrede ("Guten Tag"), unseriöse Absenderadresse, kurze Fristsetzung, Link in der Mail.

Wir empfehlen Ihnen, solche Nachrichten unbeantwortet zu lassen, in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen. Falls Sie ein Konto bei Amazon haben, prüfen Sie über die offizielle App oder die bekannte Website, ob Sie dort ähnliche Aufforderungen finden.

Screenshot einer E-Mail mit Logo von Amazon und Text:"amazon.de Rückerstattung erfolgreich! €129,89 wurde für Sie freigegeben Guten Tag, Wir haben gute Neuigkeiten! Ihre Rückerstattung für Bestellung  wurde erfolgreich bearbeitet. Ihr Rückerstattungsbetrag €129,89 steht zur Auszahlung bereit Ein Schritt fehlt noch Um Ihre Rückerstattung abzuschließen, bestätigen Sie bitte Ihre Zahlungsinformationen. Dies gewährleistet eine schnelle und sichere Auszahlung. Rückerstattung jetzt erhalten Bitte bis 07.02.2026 bestätigen"

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrundwissen und weitere Informationen

Alle Warnungen der Marktbeobachtung

Hier finden Sie alle aktuellen Warnungen der Verbraucherzentralen.

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