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Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich sämtliche aktuellen Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir umgehend über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:


17. Januar: Kunden von Barclay wieder von Phishing betroffen

"Nachricht von Ihrem Online-Kundenservice" lautet die bereits bekannte Variante, in der die Kunden von Barclay persönlich angesprochen und zur Bestätigung ihres Kontos aufgefordert werden. Nötig sei dies aufgrund eines neuen Bundesdatenschutzgesetzes. Natürlich ist auch dieser Vorwand frei erfunden! Die auf der verlinkten Seite eingetragenen Daten landen in den Händen von Betrügern, welche damit wiederum Zugriff auf ihr Konto erlangen können. Ignorieren Sie daher die Aufforderung und verschieben Sie diesen Betrugsversuch unbeantwortet in ihren Spamordner.

Phishing-Mail Barclay

16. Januar: Sparkassen-Kunden von Phishing-Variante "Neue Nutzungsbedingungen" betroffen

Auch Kunden der Sparkasse sind wieder einmal in den Fokus von Betrügern geraten. In der Variante "Neue Nutzungsbedingungen" werden die Empfänger unmissverständlich zur Aktualisierung ihrer Daten aufgefordert, um einer gebührenpflichtigen Entsperrung zuvorzukommen. Auch bei diesem Betrugsversuch gilt: Bewahren Sie einen kühlen Kopf, ignorieren Sie den Link und verschieben sie diesen Betrugsversuch einfach in ihren Spamordner.

Phishing-Mail Sparkasse

15. Januar: Phishing-Betrüger zielen auf Kunden von PayPal

Nach dem Wochenende haben es Phishing-Betrüger wieder auf Kunden des Online-Bezahldienstes PayPal abgesehen. In Nachrichten mit der Betreffzeile "Paypal.de | Änderung in der EU-Datenschutz-Grundverordnung" versuchen die Betrüger der sensiblen Daten der Empfänger habhaft zu werden. Wegen einer Änderung der EU-Datenschutz-Grundverordnung müsse sich der Empfänger als Inhaber des Kundenkontos legitimieren. Dazu sollen auf der verlinkten Webseite persönliche und/oder kontobezogene Daten angegeben werden. Diese gelangen jedoch nicht an PayPal, sondern direkt und unverschlüsselt in die Hände der Phishing-Betrüger. Komme der Empfänger der Legitimierung nicht nach, würde das Konto gesperrt.

Phishing-Mail PayPal 15.01.2018 "Paypal.de | Änderung in der EU-Datenschutz-Grundverordnung"

Zudem erhalten wir vermehrt Nachrichten mit der Betreffzeile "PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A. gegen Sie PL9102772" in denen die Betrüger ebenfalls sensible Daten abgreifen wollen. Hier ist die Rede von einer vermeintlichen Limitierung des Kontos, welche eine Bestätigung der Daten nach sich ziehe. Grund dafür sei eine angeblich nicht zulässige Kreditkartennutzung. Die Bestätigung finde auf der verlinkten Webseite statt, welche alle Daten direkt an die Betrüger übermittelt. Öffnen Sie daher zu Ihrer eigenen Sicherheit keine Links und geben Sie unter keinen Umständen sensible Daten preis! Auffällig bei dieser Phishing-Mail ist die offensichtlich schlechte Übersetzung. Fallen Sie nicht auf diesen dreisten Phishing-Versuch herein.

Phishing-Mail PayPal 15.01.2018 "PayPal (Europe) S.a.r.l. et Cie, S.C.A. gegen Sie PL9102772"

12. Januar: Kunden der Commerzbank betroffen

Kurz vor dem Wochenende sind verstärkt Kunden der Commerzbank von Phishing-Versuchen betroffen. In Varianten wie "Umstellung auf das mTan-Verfahren" werden Kunden zur Preisgabe ihrer Zugangsdaten aufgefordert. Wie in diesen Fällen üblich: Ignorieren Sie Links und Dateianhänge, geben Sie keine Daten preis, antworten Sie nicht und verschieben Sie diesen und andere Betrugsversuche in ihren Spamordner.

Phishing-Mail Commerzbank

 

Aktuell ist eine Betrugsmail in Umlauf die Kunden im Namen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik zu einem Sicherheitsupdate im Zusammenhang mit kritischen Sicherheitslücken auffordern. Zu diesen Spam-Mails gibt es eine gesonderte Warnung der Verbraucherzentrale: https://www.verbraucherzentrale.nrw/aktuelle-meldungen/digitale-welt/spectre-und-meltdown-bsi-warnt-vor-angeblichem-update-21932

Spam-Mail BSI

11. Januar: PayPal-Kunden im Fokus von Phishing-Versuchen

Kunden des Onlinebezahldienstes PayPal sind wieder einmal Ziel von Phishing-Versuchen. Die Empfänger werden in der Variante "Ungewöhnliche Aktivitäten in Ihrem Konto" aufgefordert Zugangsdaten zum Konto aufgrund einer Gesetzesregelung zu hinterlegen. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen und ignorieren Sie die Aufforderung! Die eingetragenen Daten landen in den Händen von Betrügern, welche ihnen damit beträchtliche finanzielle Schäden zufügen können. Verschieben Sie diese und andere Phishing-Mails daher am besten unbeantwortet in den Spamordner.

Phishing-Mail PayPal

10. Januar: Auch Amazon-Kunden wieder von Phishing betroffen

Ebenfalls wieder von Phishing betroffen sind Kunden von Amazon. Dabei erreicht uns unter anderem die Variante "Bestätigen Sie Ihre Daten", in welcher die Empfänger darüber informiert werden, dass bald eine Zahlungsquelle ungültig wird. Zur Weiternutzung sei eine Verifizierung nötig, andernfalls würde diese unwiderruflich gelöscht. Die Betrüger verwenden in der Phishing-Mail bewusst ein Fristende, welches bereits länger abgelaufen ist, um den Kunden unter Druck zu setzen. Fallen Sie auch auf diese Masche nicht herein: Ignorieren Sie den Link und verschieben Sie den Betrugsversuch in ihren Spamordner.

Phishing-Mail Amazon