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Hat es Sinn, auch in Gold und Silber anzulegen?

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Während bei Aktien und Immobilien, aber auch bei Geldwerten, Erträge erwirtschaftet werden, ist dies bei der Anlageklasse Rohstoffe und Edelmetalle grundsätzlich nicht der Fall. Abgesehen von der Anlage in Edelmetalle ist die Anlage in Rohstoffe in der Regel sehr komplex. Bei direktem Erwerb von Rohstoffen müssen diese gelagert werden, zuweilen ist die Ware verderblich. Rohstofffonds investieren daher oft in komplexe Finanzprodukte, die einen Lieferanspruch in der Zukunft verbriefen.

Wissenschaftler, die die Preisentwicklung von Terminkontrakten auf Rohstoffe seit 1970 untersucht haben, weisen darauf hin, dass die Anlage in einen Mix verschiedener Rohstoffe ähnlich rentabel und riskant ist wie die Anlage in Aktien. Die Wertentwicklung von Rohstoffen sei aber oft gegenläufig zur Wertentwicklung bei Aktien. So stieg z.B. der Goldpreis besonders in Zeiten hoher wirtschaftlicher Unsicherheit. Für langfristig orientierte Anleger ist es daher grundsätzlich sinnvoll, auch einen Teil in Gold oder Silber anzulegen, am einfachsten über den Kauf entsprechender Münzen. Aber wieviel? Die Verbraucherzentralen raten, den Anteil auf 10 Prozent des freien Vermögens zu begrenzen.