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Pflegende Angehörige: Unterstützung durch digitale Angebote

Stand:
Neben Apps können Angehörige auch Online-Pflegekurse nutzen. Die Verbraucherzentralen sagen Ihnen, worauf Sie hierbei achten sollten.
Eine Tochter sitzt mit ihrem Vater auf dem Sofa und sie blicken gemeinsam auf ein Smartphone.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es gibt viele Pflege-Apps – aber nur wenige sind wirklich hilfreich. Achten Sie auf deutschsprachige, aktuelle und kostenfreie Angebote.
  • Gute Apps unterstützen Sie mit praktischen Anleitungen, Informationen zur Pflegeversicherung und hilfreichen Checklisten.
  • Online-Pflegekurse vermitteln wichtiges Wissen per Video und Text – flexibel von zu Hause aus.
  • Die Pflegekurse werden meist kostenfrei von den Pflegekassen angeboten – auch für pflegende Angehörige.
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Welche Apps gibt es für pflegende Angehörige?

Das Angebot wächst schnell. Es gibt Apps

  • zur digitalen Selbsthilfe,
  • mit Informationen rund um Pflege,
  • mit Anleitungen für typische Pflegesituationen.

Aber: Nicht jede App ist hilfreich. Viele Angebote kommen aus dem Ausland und sind schlecht übersetzt. Oft passen die Inhalte nicht zum deutschen Pflegesystem.

Worauf sollte ich bei einer App achten?

Eine gute App sollte:

  • auf Deutsch sein und für Deutschland gelten
  • aktuell sein (letzte Aktualisierung nicht älter als ein Jahr)
  • kostenfrei sein

Außerdem sollte sie bieten:

  • Hilfe bei konkreten Pflegesituationen (zum Beispiel per Video)
  • Infos zu Leistungen der Pflegeversicherung
  • Hinweise auf Entlastungsangebote
  • Checklisten, etwa für einen Krankenhausaufenthalt
     

Wo finde ich Apps für pflegende Angehörige?

Sie können suchen:

  • über Suchmaschinen
  • im Google Play Store
  • im App Store

Manchmal werden auch unpassende Angebote angezeigt, zum Beispiel Tierpflege-Apps. Hier brauchen Sie etwas Geduld.

Tipp: Selbsthilfe-App speziell für pflegende Angehörige

"in.kontakt" ist eine Selbsthilfe-App für pflegende Angehörige. Sie ermöglicht einen sicheren und geschützten Austausch mit anderen Betroffenen und wurde gemeinsam mit der Selbsthilfe "wir pflegen", dem Bundesministerium für Gesundheit und der Techniker Krankenkasse entwickelt.

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