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Holzspielzeug

Stand:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Viele Holzspielzeuge sind sicher. Doch bei einigen ließen sich in Tests Kleinteile ablösen, oder Farben und Lacke enthielten Schadstoffe.
  • Achten Sie besonders bei bunt lackiertem Holzspielzeug und bei Holzspielzeug für Babys und Kleinkinder auf das GS (geprüfte Sicherheit)-Zeichen
  • Kinder stecken Holzbuntstifte in den Mund; deshalb sind Stifte, in denen das Magazin Öko-Test keine Schadstoffe fand, die bessere Wahl.
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Für Bauklötze, Perlen und Babyspielzeug ist Holz ein schönes Material. Ob man solches Spielzeug empfehlen kann, hängt vor allem davon ab,

  • ob es sich um Massivholz oder Holzwerkstoffe wie Sperrholz handelt
  • und welche "Oberflächenbehandlung" es zum Beispiel in Form von Farben und Lacken erhalten hat.


Sperrholzpuzzles fielen in Tests negativ auf, weil aus ihnen Formaldehyd ausgaste. Formaldehyd kann die Atemwege reizen und schlimmstenfalls zu Krebs führen. Dass einige Holzspielzeuge weitere Schadstoffe oder auch Sicherheitsmängel aufweisen, belegten Tests der Stiftung Warentest und Öko-Test. Beide Tests zeigten aber auch, dass viele Hersteller sicheres und gutes Holzspielzeug produzieren: Bei Öko-Test schnitt immerhin die Hälfte der geprüften Produkte mit "sehr gut" ab.

Tipp

  • Spielzeug aus unbehandeltem Massivholz ist frei von chemischen Schadstoffen.
  • Wer es lieber bunt und glänzend mag, sollte bei lackiertem Holzspielzeug geprüftes Spielzeug mit dem GS-Zeichen auswählen.

Buntstifte

Holzbuntstifte werden von kleinen und großen "Stiftekauern" gerne in den Mund genommen. Schadstoffe aus dem Lack oder der Farbmine können so in den Körper gelangen. Mehr als die Hälfte der von Öko-Test zuletzt 2011 getesteten Buntstifte fiel mit „ungenügend“ durch, weil sie mit Schadstoffen belastet waren. Unlackierte und schadstoffarme Buntstifte sind deshalb die bessere Wahl.

Tipp
 Informieren Sie sich bei Öko-Test, welche Buntstifte schadstoffarm sind oder achten Sie auf die Auslobung „Öko-Test (sehr) gut“ auf der Verpackung.