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Fette und Öle für Kinder

Stand:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Empfehlung lautet: 2 Portionen täglich, circa 2 Esslöffel für Streichfette und Öle
  • Auswahl unterschiedlicher Fette für die kalte und warme Küche
  • Kokosöl nicht uneingeschränkt empfohlen
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Fette versorgen die Kinder mit fettlöslichen Vitaminen und wertvollen Fettsäuren. Vorrangig liefern sie allerdings auch sehr viel Energie und sollten daher grundsätzlich sparsam verwendet werden.

Butter und Margarine

Als Brotaufstrich kommen Butter oder Margarine in Betracht. In der Margarine sollten keine gehärteten Fette enthalten sein. Die Angaben dazu finden Sie in der Zutatenliste. Auch sollten Sie keinesfalls eine Margarine für die ganze Familie einkaufen, die cholesterinsenkend wirkt. Diese ist für Kinder und andere Familienmitglieder ungeeignet, die keine Probleme mit erhöhtem Cholesterin haben.

Kalte Küche

In der kalten Küche eignet sich fast jedes Öl oder Fett. Bevorzugt sollten Sie native und unraffinierte Öle verwenden. Sie sind besonders hitzeempfindlich, haben ein eigenes Aroma und einen höheren Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Zu nennen sind hier unter anderem: Olivenöl, Walnussöl, Leinöl oder Kürbiskernöl.

Warme Küche

Raffinierte Öle oder Fette eignen sich dagegen gut für die warme Küche. Sie sind im Geschmack neutral und können daher für süße Backwaren, als auch zum Braten in der Pfanne verwendet werden. Besonders das raffinierte Rapsöl ist hier zu empfehlen, da es eine vorteilhafte Fettsäurekombination enthält.

Derzeit ist auch natives Kokosöl sehr beliebt. Die gesundheitliche Bewertung von nativem Kokosöl ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Es hat einerseits einen günstigen Einfluss aufgrund der enthaltenen Laurinsäure, aber auch einen nachteiligen Effekt aufgrund anderer enthaltener Fettsäuren. Daher bietet es aus gesundheitlicher Sicht keine Vorteile. Der häufige Verzehr wird sogar eher als Nachteil angesehen. In manchen Gerichten passt die leichte Note nach Kokos, aber das Öl ist nicht ganz preiswert. Auch raffiniertes Kokosfett sollte selten auf dem Speiseplan stehen. Frittieren kann man auch mit pflanzlichen Ölen (außer Lein- und Distel Öl), wenn man die Temperatur beachtet. Kaltgepresste Öle sollten bis maximal 160 - 180°C, raffinierte Öle bis etwa 210°C erhitzt werden.