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Ist Fluorid in Zahnpasta gefährlich?

Stand:
Seit Jahren halten sich Gerüchte, Fluorid sei giftig. In Anzeigen wird fluoridfreie Zahnpasta angepriesen. Dabei ist nur wenig in der Zahnmedizin so gut belegt wie dieses: Putzen mit Fluorid-haltiger Zahnpasta reduziert das Kariesrisiko.
Zahnpastatube und Zahnbürste

Das Wichtigste in Kürze:

  • Fluoride stärken nachweislich die Zähne. Sogar Karies im Frühstadium kann damit bekämpft werden.
  • Dass Karies vor allem bei den Kindern und Jugendlichen in Deutschland so stark zurückgegangen ist, wird hauptsächlich darauf zurückgeführt, dass wir fluoridhaltige Zahnpasta verwenden.
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Fluorid in Zahnpasta ist im Allgemeinen nicht gefährlich, wenn es in den empfohlenen Mengen verwendet wird. Die Verwendung von Fluorid ist in Zahnpasten weit verbreitet, da es nachweislich dabei hilft, Karies zu verhindern, indem es den Zahnschmelz stärkt und vor Säureangriffen schützt.

Dieser Schutzeffekt des Fluorids ist nach Ansicht des Forschungsnetzwerks Cochrane "gut dokumentiert". Zwar sind auch Schäden durch Fluorid möglich, aber "für schwere Nebenwirkungen gibt es keinen Nachweis, und sie sind bei sachgemäßem Gebrauch auch nicht anzunehmen." 

Bei Kindern bis zu einem Alter von ca. acht Jahren könne das Verschlucken von fluoridhaltiger Zahnpasta zu einer milden dentalen Fluorose führen, die allerdings nicht gesundheitsschädlich sei, so die Fachleute. Bei einer milden Fluorose bekommen Betroffene kleine weiße Flecken auf den Zähnen. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt die Verwendung von Fluorid in Zahnpasten zur Kariesprävention und nennt dies eine der erfolgreichsten Maßnahmen zur Förderung der Zahngesundheit. Auch die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) erklärt, dass Fluorid in Zahnpasten sicher ist, solange die empfohlenen Mengen beachtet werden und keine übermäßige Aufnahme erfolgt.

Mehr zum Thema:


Fluorid-Zahnpasta als Gesundheitsgefahr? - Infos auf Medizin-transparent.at (ein Projekt von Cochrane Österreich)

Fluoridhaltige Zahnpasta ist sicher und schützt wirksam vor Karies - Informationen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK)

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