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Gemüse, Salat und Obst

Stand:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst lautet die Empfehlung
  • Gemüsemuffel lockt man am besten mit fertig geschnittener Rohkost z B. als Brotgesicht oder als Sticks zum dippen
  • Gemüse und Obst am besten aus der Saison und der Region
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Salat
Foto: doram / iStockphoto.com

Um den Bedarf aller Vitamine und Mineralstoffe zu decken, empfiehlt es sich mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst zu verzehren. Eine davon kann durch ein Glas Saft ersetzt werden. Die Größe der Portionen richtet sich nach der Handgröße der Kinder.

Eine Kinderportion Obst ist zum Beispiel ein kleiner, etwa Handteller füllender Apfel oder zwei zur Schale geformte Kinderhände mit Erdbeeren.

Eine Kinderportion Gemüse ist zum Beispiel eine Tomate oder zwei Kinderhände voll mit zerkleinertem Gemüse oder Salat. Etwa die Hälfte des Gemüses sollte roh angeboten, die andere Hälfte gegart werden.

Kinder gelten traditionell als Gemüsemuffel und sind logischen Argumenten gegenüber nicht gerade aufgeschlossen. Durch eine ansprechende Zubereitung ist allerdings oft viel gewonnen. Insbesondere rohes Gemüse als Sticks mit Dip angeboten kommt häufig sehr gut an. Und sollte Ihr Kind eine Gemüsesorte partout ablehnen, akzeptieren Sie es, bieten Sie das Gericht aber in regelmäßigen Abständen wieder an. Denn Geschmack ändert sich.

Hülsenfrüchte zählen im weitesten Sinne ebenfalls zum Gemüse. Sie liefern von allen pflanzlichen Lebensmitteln das meiste Eiweiß. Sie enthalten außerdem einen beachtlichen Anteil an Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Ballaststoffen und sollten daher regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Linsensuppe kommt bei Kindern z.B. meist gut an.

Besser Obst und Gemüse der Saison

Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel zu Silvester? Im Supermarkt ist alles möglich. Nichtsdestotrotz sollten Sie beim Einkauf im Rahmen des Möglichen die Saison berücksichtigen. Denn heimisches Obst und Gemüse enthält weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln als importierte Ware. Noch besser schneiden Öko-Produkte ab, in denen überwiegend keine Pestizidrückstände nachweisbar sind. Und auch Ihre Kinder lernen so, dass nicht immer alles verfügbar ist und freuen sich in der Erdbeerzeit umso mehr über die leckeren Früchte.

Um immer zu wissen, welche Früchte aktuell angeboten werden, für deren Produktion wenig oder sehr viel Energie verbraucht wurde, können Sie auf unseren Saisonkalender schauen, den es auch zum Aufhängen gibt.

 

Saisonkalender für Obst und Gemüse