Von der Ernte ins Eisfach

Tipps zum Einfrieren: Lebensmittel haltbar machen und weniger verschwenden

Pressemitteilung vom 22. Juli 2026

Ob Kirschen im Überfluss, Zucchini in Hülle und Fülle oder Kräuter, die schneller wachsen als sie verbraucht werden können – die sommerliche Ernteschwemme stellt viele Gärtner:innen vor die Frage: Wohin mit all der Ernte? Das Gefrierfach bietet eine einfache und effektive Antwort – vor allem kurz vor dem Urlaub, wenn man nicht mehr alles selbst verwerten kann.

Was beim Einfrieren wichtig ist

Beim Einfrieren bleiben Nährstoffe, Aroma und Aussehen bei richtiger Handhabung weitgehend erhalten. Entscheidend ist dabei eine Temperatur von mindestens –18 °C. Wichtig zu wissen: Das Tiefgefrieren hemmt das Wachstum von Mikroorganismen, tötet sie jedoch nicht ab. Aufgetaute Lebensmittel sollten deshalb zügig verbraucht oder (erneut) durchgegart werden.

Ebenso wichtig ist die richtige Vorbereitung der Lebensmittel. Sie sollten möglichst luftdicht verpackt werden, etwa in Gefrierdosen oder speziellen Gefrierbeuteln. Dadurch wird Gefrierbrand vermieden, der Geschmack und Konsistenz beeinträchtigen kann. Praktisch ist es, Lebensmittel bereits vor dem Einfrieren in haushaltsübliche Portionen aufzuteilen und alles mit Inhalt und Datum zu beschriften.

Bei vielen Gemüsesorten empfiehlt sich ein kurzes Blanchieren. Dadurch bleiben Farbe, Geschmack und wertvolle Nährstoffe besser erhalten.

Was eingefroren werden kann und was nicht

Viele Lebensmittel lassen sich ohne Qualitätsverlust einfrieren.Obst eignet sich gut für das Gefrierfach und hält – je nach Sorte – mehrere Monate. Reife Früchte lassen sich beispielsweise, püriert mit Orangensaft und Joghurt, zu einem fruchtigen Smoothie-Eis verarbeiten.

Gemüse mit geringem Wassergehalt, etwa Karotten, Erbsen oder verschiedene Kohlsorten, lässt sich nach dem Blanchieren ebenfalls gut einfrieren. Frische Kräuter können gehackt in Eiswürfelformen eingefroren werden und sind so jederzeit griffbereit.

Weniger geeignet sind Gemüse mit sehr hohem Wasseranteil wie Salat, Tomaten oder Gurken. Sie verlieren beim Auftauen ihre Struktur und werden schnell matschig. Sie können noch gegessen und verwendet werden, aber – im Fall von Tomaten – nicht mehr als Rohkost, sondern beispielsweise als Tomatensoße. Auch rohe Kartoffeln verändern durch das Einfrieren ihre Konsistenz
 

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